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Werner Baecker

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Werner Baecker (* 17. Oktober 1917 in Wuppertal; † 30. Dezember 1993 in Feldafing) war ein deutscher Journalist.

Im Zweiten Weltkrieg geriet er als Angehöriger des Afrikakorps in amerikanische Gefangenschaft und dort in Kontakt zum Journalismus. 1943 begann er ein Fernstudium der Publizistik an der University of Oregon. 1946 kehrte Baecker nach Deutschland zurück und besuchte bis 1947 die Rundfunkschule des NWDR, dem Vorgängersender des NDR und des WDR. Beim NWDR begann er 1948 als politischer Redakteur. 1949 hatte er erste Berührung mit dem Fernsehen und gestaltete in der Folgezeit zusammen mit Jürgen Roland die Sendung „Was ist los in Hamburg?“.

Im Juni 1953 kommentierte Baecker die Fernsehübertragung der Krönungsfeierlichkeiten von Elizabeth II. aus London. 1953 bis 1960 leitete er die Hörfunksendung „Echo des Tages“. Baecker entwickelte die TV-Unterhaltungssendung „Die Aktuelle Schaubude“ und moderierte sie 1957 bis 1960.

Ab 1960 war er NDR-Fernsehkorrespondent in New York und übernahm das dortige ARD-Studio. Dort gestaltete er zuerst die Reihe „Treffpunkt New York“ und danach, von 1966 bis 1985, war es dann die Reihe New York, New York. Am 3. Dezember 1985 begann er mit der Fernsehserie „Treffpunkt Kino“.

1980 wurde Baecker mit dem Bundesverdienstkreuz I. Klasse geehrt. Außerdem erhielt er die Goldene Kamera.

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