Das Kefk Network Wiki befindet sich im Testbetrieb.


Werner (Grafengeschlecht)

Aus Kefk.

Wechseln zu: Navigation, Suche

Werner war der Name von vier aufeinanderfolgenden Gaugrafen in Hessen im 11. und 12. Jahrhundert. Das Geschlecht stammte aus Schwaben und gewann während der Regierungszeit von König Konrad II. Einfluss im Reich.

  • Werner III. († 1065) war vermutlich der erste, der sich auch Werner von Grüningen nannte, wohl um damit anzuzeigen, dass er ein Spross der Familie war, die das Reichsamt des königlichen Bannerträgers, welches bis 1336 mit dem Reichslehen von Burg und Stadt Grüningen (Markgröningen) verbunden war, erblich innehatte. Er hatte, zusammem mit Erzbischof Adalbert von Bremen, erheblichen Einfluss auf den jungen König Heinrich IV. und die Reichspolitik, wurde aber schon 1065 im Alter von nicht einmal 25 Jahren in einem Handgemenge in Ingelheim erschlagen.
  • Werner IV. hatte, auf Grund der erfolgreichen Erbschaften und Arrondierungspolitik seiner Vorfahren, ausgedehnten gräflichen Besitz und Vogteien über Klöster und Stifte im Hessengau (z.B. Fritzlar, Hasungen, Kaufungen, Breitenau), Lahngau, Neckargau und im Raum Lorch und Worms. Als er 1121, als der letzte seines Hauses, starb, war er der bei weitem mächtigste Graf in Hessen.

Die Grafschaft Maden fiel zunächst 1121 an Giso IV. aus dem hessischen Grafengeschlecht der Gisonen, die im Lahngau weitläufigen Besitz hatten, kam aber nach dem Tod von dessen Sohn Giso V. im Jahre 1137 über Hedwig, die Erbtochter Gisos IV., an den Landgrafen Ludwig I. von Thüringen.

Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Werner_%28Grafengeschlecht%29, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
Persönliche Werkzeuge