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Werner-Heisenberg-Gymnasium Riesa
Aus Kefk.
| Werner-Heisenberg-Gymnasium | |
|---|---|
| Bild:Altbau WHG.JPG | |
| Schultyp: | Gymnasium |
| Anschrift: | Friedrich-Ebert-Platz 6a, 01591 Riesa |
| Bundesland: | Sachsen |
| Gründungsjahr: | 1906, 1992 |
| Schülerzahl: | ca. 500 |
| Lehrerzahl: | 49 |
| Webadresse: | http://www.whg.riesa.nu/start.htm |
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Werner-Heisenberg-Gymnasium_Riesa, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
Das Werner-Heisenberg-Gymnasium (WHG) ist eines von zwei Gymnasien in Riesa, Sachsen. Es befindet sich am Friedrich-Ebert-Platz in Riesa-Gröba. Zurzeit umfasst es rund 500 Schüler und 49 Lehrer, hauptsächlich aus Riesa und Umland.
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte
Am 29. November 1906 wurde der Grundstein für die „Volksschule Gröba“ am damaligen Georgplatz gelegt, die am 1. April 1908 eingeweiht wurde. 1914 wurde der Anbau entlang der Heinrich-Lorenz-Straße fertig gestellt. Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges diente die Schule als zentraler Luftschutzraum und zur Unterbringung von Flüchtlingen und im April 1945 als Lazarett für Verwundete der Roten Armee. Am 1. September 1945 wurde der Schulbetrieb nach mehrmonatiger Unterbrechung wieder aufgenommen. 1948 wurde die Schule in die zwei August-Bebel-Schulen I (Altbau, für Gröbaer Schüler) und II (Neubau, für Schüler aus Merzdorf und Forberge) geteilt. 1949 wurde die August-Bebel-Schule I in „Friedrich-Engels-Schule“ umbenannt. 1955 wurden beide Schulen zur „Friedrich-Engels-Mittelschule“ zusammengeführt. 1958 lernten 1.184 Schüler in der Schule. Im Schuljahr 1963/1964 wurde die erste 7. Klasse als Spezialklasse eingerichtet.
Im Schuljahr 1965/66 wurde die Spezialschule „Friedrich Engels“ mit physikalisch-technischer Richtung gegründet. Sie war eine von mehreren Spezialschulen mathematischer, mathematisch-naturwissenschaftlicher bzw. technischer Richtung in der DDR. 1986/1987 wurden diese in den einheitlichen Schultyp der Spezialschulen mathematisch-naturwissenschaftlich-technischer Richtung überführt, von denen bis 1989 weitere gegründet wurden, sodass die Riesaer Spezialschule 1989 eine von vierzehn Spezialschulen mathematisch-naturwissenschaftlich-technischer Richtung war. Zusammen mit dem Internat befand sich die Spezialschule „Friedrich Engels“ im oberen Teil des Gebäudes. 1990 wurde die Spezialschule in „Werner-Heisenberg-Schule“ umbenannt. Seit dem Schuljahr 1992/93 heißt sie „Werner-Heisenberg-Gymnasium“.
1953 wurde ein erstes Schulinternat im Kellergeschoss eingerichtet. 1960 wurde am „Altbau“ das Trockenklosett abgerissen und darauf das Lehrschwimmbecken gebaut, das später durch eine Turnhalle ersetzt wurde. 1978, 1984 und 1985 entstanden weitere Internatsräume.
Profil
Am WHG kann man sich ab der 7. Klassen zwischen dem mathematisch-naturwissenschaftlichen, dem gesellschaftlichen und dem vertieft mathematisch-naturwissenschaftlichen Profil entscheiden. Letzteres wird nur an vier Gymnasien in Sachsen angeboten.
Erfolge
Zwischen 1983 und 1992 starteten 17 mal Schüler der Spezialschule bei der Internationalen Physik Olympiade und errangen zweimal den 2. Preis, achtmal den 3. Preis und zweimal eine Anerkennung. Bei der Internationalen Mathematik Olympiade starteten zwischen 1986 und 1990 dreimal Schüler der Spezialschule und wurden einmal mit einem 2. Preis und zweimal mit einem 3. Preis ausgezeichnet. Dreimal zwischen 1988 und 1991 starteten Schüler der Spezialschule bei der Internationalen Chemie Olympiade und erreichten zwei 3. Preise.
Partnerschule
Die Partnerschule des WHG heißt Kome Secundary School und befindet sich auf Kome Island (Tansania), einer Insel im Viktoriasee.
Bilder vom WHG
WHG1.jpg
Eingang |
WHG vom Hof.JPG
Rückseite |
Anbau Heinrich-Lorenz-Straße.JPG
Anbau |
Aula WHG.JPG
Aula |
BrunnenWHGrie.JPG
Brunnen zwischen 1. und 2. Etage |
Skulptur Werner Heisenberg.JPG
Skulptur Werner Heisenbergs in der Aula |
Weblink
Koordinaten: 51° 19' 2" N, 13° 16' 53" O
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