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Werkschulheim Felbertal
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| Werkschulheim Felbertal | |
|---|---|
| Schultyp: | Werkschulheim |
| Anschrift: | Hinterebenau 30
5323 Ebenau |
| Gründungsjahr: | 1951 |
| Schülerzahl: | 291 (2006) |
| Webadresse: | Link |
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Inhaltsverzeichnis |
Gründung
Das Werkschulheim Felbertal wurde 1951 im Felbertal bei Mittersill im salzburgischen Pinzgau als private Internatsschule gegründet und 1964 an den heutigen Standort in Ebenau bei Salzburg verlegt. Aus dem Geist der Pfadfinderbewegung setzt sich die Schule zum Ziel, gymnasiale Bildung bis zur Matura (Abitur) mit handwerklicher Ausbildung bis zur Gesellenreife (Lehrabschluss) zu verbinden und durch das Zusammenleben im Internat verstärkte soziale Komponenten einzubringen,welche die Selbstständigkeit und Unabhängigkeit von den Eltern fördert.
Der Lehrgang
Der vollständige schulische Lehrgang umfasst neun Jahre (5. bis 13. Schulstufe), der normale Eintritt erfolgt direkt nach der Volksschule, aber auch ein späterer Eintritt ist (je nach vorheriger Schullaufbahn) möglich. Von der 5. bis zur 8. Klasse erfolgt die handwerkliche Ausbildung in einem gewählten Handwerkszweig (zur Zeit Tischlerei, Mechatronik oder Elektronik) parallel zum schulischen Unterricht, die 9. Klasse ist allein dem Abschluss des schulischen Unterrichts und der Vorbereitung auf die Matura gewidmet. Die Lehrabschlußprüfung im gewählten Handwerk findet nach Ende der 8. Klasse statt, die Matura nach Ende der 9. Klasse; für die Matura ist die bestandene Lehrabschlußprüfung zwingende Voraussetzung.
Allgemeines
- Das Werkschulheim Felbertal ist eine Privatschule mit Öffentlichkeitsrecht, die Matura gewährt volle Hochschulberechtigung für jede Studienrichtung und der Abschluss der Handwerksausbildung gilt als Lehrabschlussprüfung ("Gesellenbrief").
- Schulerhalter ist der Verein zur Förderung von Werkschulheimen mit Sitz in Salzburg.
- Derzeit sind rund 300 Schüler an der Schule, davon ca. 150 Schüler im Internat. (Stand 2005)
- Leiter (Direktoren) des Werkschulheims waren/sind
- Alexej von Stachowitsch 1951-1958
- Mag. Josef Löw + 1958-1976
- Dr. Hans Bigenzahn 1976-2005
- Mag. Winfried Kogelnik 2005-lfd.
