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Werenfried van Straaten

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Pater Werenfried Philipp van Straaten (* 13. Januar 1913 in Mijdrecht, Niederlande; † 31. Januar 2003 in Bad Soden) bekannt als Speckpater, war ein katholischer Ordenspriester und Begründer des internationalen Hilfswerkes Kirche in Not (vormals: Kirche in Not/Ostpriesterhilfe). Mit dem Berufsziel Lehrer besuchte er die Universität von Utrecht ab 1932. Jedoch trat er 1934 bei den Prämonstratensern ein und nahm den Ordensnamen Werenfried an. Eine Tuberkuloseerkrankung verhinderte seinen Einsatz in der Mission, so wurde er Sekretär des Abtes.

1947 verfasste er zu Weihnachten einen Artikel, in dem er Hilfe für die 14 Millionen Heimatvertriebene aus den deutschen Ostgebieten erbat, von denen sechs Millionen Katholiken waren. Das Echo war unerwartet groß.

1953 gründete van Straaten den Bauorden, um Studenten zu motivieren, in Deutschland Flüchtlingen und Vertriebenen beim Bau von Eigenheimen zu helfen.

Da er von niederländischen Bauern auch Naturalien einsammelte, wurde er bald als der „Speckpater“ bekannt. Aus diesen Anfängen entstand das Hilfswerk Kirche in Not, das der einzige Lebensinhalt des Paters wurde, mit Sitz in Königstein. Nach dem Zerfall des Sowjetregimes, versuchte er durch großzügige Hilfe an die Russisch-Orthodoxe Kirche, die Gräben zur katholischen Kirche zu überbrücken. Werenfried van Straaten gelang es, soziales Engagement mit dem Einsatz für die Glaubensverkündigung zu verbinden; für sein Lebenswerk wurde er auch vielfach von kirchlicher und staatlicher Seite geehrt und ausgezeichnet.

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