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Wengernalpbahn
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| Bild:Mh grindelwald im winter.jpeg Ein Zug aus Grindelwald Richtung Kleine Scheidegg |
| Bild:Mh kleine scheidegg sommer.jpeg Die Kleine Scheidegg im Sommer |
| Bild:Wengernalpbahn Zahnrad 800px.jpg Zahnrad unter einem Wagen der Wengernalpbahn |
| Bild:Wengernalpbahn Zahnradbahnweiche Lauterbrunn 800px.jpg Zahnradbahnweiche der Wengernalpbahn im Bahnhof Lauterbrunnen |
Die Wengernalpbahn (WAB) ist eine 1893 eröffnete Schmalspurbahn im Kanton Bern. Sie führt von Lauterbrunnen über Wengen und die Kleine Scheidegg nach Grindelwald. Benannt wurde sie nach dem landschaftlich reizvollen Streckenabschnitt von Wengen auf die Wengernalp.
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Geschichte
Die ursprüngliche, alte Strecke genannte Linienführung war mit bis zu 250‰ zwischen Lauterbrunnen und Wengen sehr steil und eine grosse Belastung für die Triebfahrzeuge. Aufgrund ihres Verlaufs ist sie eisschlaggefährdet und wird deshalb jeweils im Winter gesperrt. 1910 wurde deshalb eine neue Trasse eröffnet, welche nun nur noch Steigungen von 180‰ aufweist die durch die Führung in zahlreichen Tunnel entsteht. Die alte Strecke ist jedoch immer noch in Betrieb und wird für den Güterverkehr verwendet. Jeweils im September verkehren während des Jungfrau-Marathons fahrplanmässig Nostalgiezüge über die alte Linie, welche mit gewöhnlichen Fahrscheinen benutzt werden können.
Jeweils in Lauterbrunnen und Grindelwald bestehen Umsteigemöglichkeiten zur Berner Oberland Bahn (BOB) nach Interlaken. In Lauterbrunnen besteht noch Anschluß an die Bergbahn Lauterbrunnen-Mürren (BLM) sowie die Buslinien nach Stechelberg und Isenfluh. Auf der Kleinen Scheidegg beginnt außerdem die Jungfraubahn (JB).
Technik
Die Streckenlänge beträgt 19,201 Kilometer mit Zahnstangen auf der ganzen Länge. Die Spurweite beträgt 800 Millimeter, der kleinste Kurvenradius 60 Meter. Die Zahnstangen gehören zum System Riggenbach, verändert durch Arnold Pauli. Die neusten Triebwagen erreichen 28 km/h auf der Bergstrecke.
Betrieb
Dank der Möglichkeit dem eigentlichen Kurszug in kurzem Abstand weitere Züge folgen zu lassen, können in verkehrsstarken Zeiten die Kapazitäten optimal den Bedürfnissen angepasst werden.
Bei der WAB befindet sich das Triebfahrzeug immer talseitig, so dass ein Überfahren des Passes bei der Kleinen Scheidegg nicht ohne weiteres möglich ist. Auf der Passhöhe befindet sich deshalb eine in den Berg hinein gebaute Spitzkehre, welche das Wenden der ganzen Kompositionen erlaubt, um gegebenenfalls auf der anderen Seite zum Einsatz zu kommen.
