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Wendelstein 7-AS
Aus Kefk.
Wendelstein 7-AS ist ein Fusionsexperiment, das nach dem Prinzip des Stellarators arbeitet. Durch dieses Prinzip, dem ein anderer Plasmaeinschluss als beim Tokamak zugrunde liegt, ist der Stellarator grundsätzlich für den Dauerbetrieb geeignet, da er nicht nur in Intervallen arbeiten kann.
Er war weltweit der erste einer neuen Klasse von fortgeschrittenen Stellaratoren und wurde 1988-2002 in Garching vom Max-Planck-Institut für Plasmaphysik betrieben.
2002 wurden die Experimente an der Maschine beendet, um seinen Nachfolger Wendelstein 7-X in Greifswald zu bauen, der 2012 fertiggestellt sein soll. Das Ziel ist, die "Sonne auf die Erde zu holen", um dauerhaft das Energieproblem zu lösen.
Technische Daten
| Großer Plasmaradius: | 2 Meter |
| Kleiner Plasmaradius: | 0,2 Meter |
| Magnetfeld: | 2,5 - 3,5 Tesla |
| Anzahl der Spulen: | 45 |
| Pulsdauer: | 5 Sekunden |
| Plasmaheizung: | 5,6 Megawatt |
| Plasmavolumen: | 1 Kubikmeter |
| Plasmamenge: | <1 Milligramm |
| Plasmatemperatur: | 15 bis 60 Millionen Grad Celsius |

