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Wendelin Schmidt-Dengler

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Wendelin Schmidt-Dengler (* 20. Mai 1942 in Zagreb) ist einer der bedeutendsten österreichischen Literatur- und Sprachwissenschaftler.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Nach dem Schulbesuch in Wien studierte er Klassische Philologie und Germanistik an der Universität Wien. 1965 promovierte er zum Dr. phil. mit der Dissertation Stilistische Studien zu den 'Confessiones' des Aurelius Augustinus, 1974 folgte seine Habilitation Genius. Zur Wirkungsgeschichte antiker Mythologeme in der Goethezeit. 1966 wurde er zunächst Assistent, 1980 Professor am Germanistischen Institut der Universität Wien. 1996 übernahm er auch die Leitung des Österreichischen Literaturarchivs an der Österreichischen Nationalbibliothek. Dazu kommen Gastprofessuren in Pisa, Neapel, Klagenfurt, Salzburg, Graz und Stanford.

Schmidt-Dengler befasst sich vor allem mit der Österreichischen Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts und mit der Deutschen Literatur des 18. Jahrhunderts. Dazu kommen auch Beiträge zur Antikenrezeption seit dem Humanismus.

In den vergangenen Jahren hat Schmidt-Dengler die Werke von Heimito von Doderer, Fritz von Herzmanovsky-Orlando und Albert Drach (Untersuchung an Mädeln) in kommentierten, werkkritischen Ausgaben neu herausgegeben.

Auszeichnungen

Publikationen

  • Genius. Zur Wirkungsgeschichte antiker Mythologeme in der Goethezeit. München: Beck 1978 (Habilitation 1974)
  • Eine Avantgarde aus Graz. Klagenfurt: Carinthia 1979
  • Bruchlinien. Vorlesungen zur österreichischen Literatur 1945 - 1990. Wien, Salzburg: Residenz 1995
  • Der Übertreibungskünstler. - Studien zu Thomas Bernhard. Wien: Sonderzahl 1997
  • Der wahre Vogel. - Sechs Studien zum Gedenken an Ernst Jandl. Wien: Edition Praesens 2001
  • Nestroy. Die Launen des Glückes. Wien: Zsolnay 2001
  • Ohne Nostalgie. Zur österreichischen Literatur der Zwischenkriegszeit. Wien, Köln, Weimar: Böhlau 2002.

Dazu kommen etwa 400 Publikationen in Zeitschriften und Sammelbänden (1964 bis 2004)

Siehe auch

Weblinks

Wikipedia
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