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Wendelin Rauch

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Wendelin Rauch (* 30. August 1885 in Zell am Andelsbach; † 28. April 1954 in Freiburg im Breisgau) war Erzbischof von Freiburg im Breisgau in den Jahren 1948 bis 1954. Er wurde am 28. Oktober 1910 in Rom als Priester ordiniert.

Leben

Rauch stammte aus dem Erzbistum Freiburg und entsprang einer alten Bauernfamilie, die seit Jahrhunderten in der Meßkircher Gegend ansässig war. Sein Vater war neben der Tätigkeit als Landwirt auch Bürgermeister der Ortschaft Zell.

Von 1925 bis 1938 war er Professor für Moraltheologie in Mainz. Er wurde kurz vor dem Zweiten Weltkrieg, nämlich im Jahr 1938 zum Bischof von Fulda gewählt, konnte aber wegen des Einspruchs der Nazis nicht ernannt werden. 1948 trat er die Nachfolge des Erzbischofs Conrad Gröber als Erzbischof von Freiburg im Breisgau an. Rauch übte sein Amt bis zu seinem Tode aus.

Wendelin Rauch entfaltete konsequent seine ganze Moraltheologie aus dem Prinzip „Die Wahrheit tun" heraus.

Rauch war Mitglied der K.D.St.V. Wildenstein Freiburg im Breisgau im CV und im Verband der wissenschaftlichen katholischen Studentenvereine Unitas.

Literatur

  • Christoph Schmider: Die Freiburger Bischöfe: 175 Jahre Erzbistum Freiburg. Eine Geschichte in Lebensbildern. Freiburg i. Br.: Herder Verlag, 2002. ISBN 3-451-27847-2.


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