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Weltraumbestattung
Aus Kefk.
Die Weltraumbestattung ist ein Bestattungsart, bei dem der Körper eines Toten oder Teile davon dem Weltraum übergeben werden.
Am 21. April 1997 brachte eine Pegasus XL vom Flugplatz Gando (Gran Canaria) aus erstmals 24 Mini-Urnen im Auftrag der Firma Celestis ins Weltall. Bislang wird wegen der hohen Transportkosten nach der Kremation nur ein Teil der Asche ins Weltall transportiert. Bisher hat nur die amerikanische Firma Celestis Weltraumbestattungen durchgeführt. Einige Firmen schicken auch nur eine digitale Botschaft mit Fotos oder anderen Informationen über den Toten ins All.
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Weltraumbestattungen
Prominente, deren Asche mitgeführt wurde, sind unter den jeweiligen Flügen aufgelistet.
- 21. April 1997: 24 Mikro-Urnen in eine niedrige Erdumlaufbahn, an Bord einer Pegasus XL-Trägerrakete.
- Krafft Ehricke, Raumfahrtpionier
- Timothy Leary, Psychologe und „Drogen-Guru“
- Gerard O'Neill, Raumfahrtpionier
- Gene Roddenberry, Erfinder der Science-Fiction-Serie „Raumschiff Enterprise“
- 7. Januar 1998: 1 Mikro-Urne an Bord der Mondsonde Lunar Prospector, schlägt auf der Mondoberfläche auf.
- Eugene Shoemaker, Astronom
- 10. Februar 1998: 30 Mikro-Urnen in eine niedrige Erdumlaufbahn an Bord einer Taurus-Trägerrakete.
- 20. Dezember 1999: 36 Mikro-Urnen in eine niedrige Erdumlaufbahn an Bord einer Taurus-Trägerrakete.
- 21. September 2001: 43 Mikro-Urnen in eine niedrige Erdumlaufbahn an Bord einer Taurus-Trägerrakete (Fehlschlag).
Auch der 2005 gestorbene James Doohan (Scotty aus Raumschiff Enterprise) soll am 28. April 2007 im Weltraum bestattet werden[1].
Quellen
Siehe auch
Weblinks
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