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Welt in Angst

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Welt in Angst (Originaltitel: State of Fear) ist der Titel eines Romans von Michael Crichton aus dem Jahr 2004. Der Roman befasst sich mit der angeblichen Instrumentarisierung der Klimaforschung für politische und wirtschaftliche Interessen. Obwohl der Roman ausdrücklich fiktiv ist, ergreift er damit in der Kontroverse um die globale Erwärmung Partei für die Kritiker der Klimaforschung.

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

George Morton ist ein amerikanischer Millionär, der mit seinem Geld Umweltorganisationen unterstützt. Als er bei einem Autounfall verunglückt, möchten Umweltaktivisten überraschend schnell sein Erbe antreten. George's Anwalt und guter Freund Peter Evans macht sich auf die Spur der verschwundenen Millionen. Begleitet vom geheimnisvollen Agenten John Kenner, stellt Peter fest in welche dubiosen Projekte George Unterstützung geflossen ist und wird gezwungen seinen eigenen Standpunkt komplett neu zu überdenken.

Kritik

Der Roman kritisiert eine ideologisierte Wissenschaft. Wissenschaftler [1] und Umweltschützer werfen ihm jedoch Missverständnis von Fakten, massive Fehlinformationen und die Leugnung der anthropogenen Ursachen der Klimaerwärmung vor. Andere sehen Crichtons Verdienst darin, dass er auf Probleme wissenschaftlicher Methoden hinweist, die oft in der Öffentlichkeit überhaupt nicht oder nur ganz am Rande diskutiert werden: Unsicherheiten bei der Datenerfassung, "Schätzung" verschiedener Faktoren, multikausale statt monokausale Erklärungen etc. Auch die Aktualität des Themas durch das sich zufällig kurz nach Erscheinen des Romans ereignende Seebeben in Südasien, das von keinem Wissenschaftler auf die Globale Erwärmung zurückgeführt wurde, trug zur Aufmerksamkeit bei. Obwohl ein fiktionales Werk, wurde ihm von der Ölindustrie-nahen "American Association of Petrol Geologists" mit ein Journalismus-Preis [2] verliehen.

Literatur

Weblinks

Persönliche Werkzeuge