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Welsartige
Aus Kefk.
| Welsartige | ||||||||||||
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| Bild:Pylodictis olivaris.jpg Pylodictis olivaris | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Siluriformes | ||||||||||||
| Rafinesque, 1820 |
Die Welsartigen (Siluriformes) sind eine Ordnung der Knochenfische mit über 30 Familien, über 400 Gattungen und etwa 2.500 Arten weltweit. Welse sind im allgemeinen Süßwasserfische mit flachem Bauch. Einige Arten sind Meeresbewohner. Die Haut ist schuppenlos und bei manchen Arten gepanzert, der Mund ist mit Barteln umstellt. Die Barteln sind Geschmacks- und Tastorgane. Das Maul ist in der Regel unterständig, das heißt die Mundöffnung ist nach unten gerichtet, diese Form des Maules eignet sich ideal zur Aufnahme von Nahrung vom Boden. Welse besitzen einziehbare Dornen, die sich unmittelbar vor den Brust- und vor der Rückenflosse befinden. Bei diesen Dornen handelt es sich um versteifte Flossenstrahlen. Sie dienen dazu, das Verschlucken des Fisches durch ein Raubtier zu erschweren, in dem sie ausgefahren werden und den Fisch so sperriger zu machen. Welse sind eng mit den Neuwelt-Messerfischen (Gymnotiformes) verwandt.
Bekannte Arten sind Katzenwels, Stachelwels, Panzerwels. Die einzige in Mitteleuropa heimische Art ist ein echter Wels, der Flusswels (Silurus glanis), auch Waller genannt. Dieser kann bis zu 3 m lang werden.
Die meisten Arten leben bodenorientiert. Sie nutzen allerdings nahezu alle Lebensräume und ein breites Nahrungsspektrum. Bei vielen Arten betreiben die Männchen die Brutpflege.
Inhaltsverzeichnis |
Aquarienhaltung
Welse gehören zu den von Aquarianern besonders geschätzten Fischarten. Besonders bedeutsam in der Aquaristik sind die südamerikanischen Panzerwelse (Callichthyidae), die Harnischwelse (Loricariidae), die Fiederbartwelse (Mochokidae) sowie einzelne Arten aus der Familie der Kreuzwelse (Ariidae), der Antennenwelse (Pimelodidae) sowie der Bratpfannenwelse (Aspredinidae).
(Liposarcus multiradiatus)
(Plotosus lineatus)
Systematik
Zu den Welsartigen zählen 35 Familien, 446 Gattungen und über 2800 Arten. Die folgende Systematik umfasst alle Überfamilien und Familien.
- Welsartige (Siluriformes)
- Diplomystoidea
- Cetopsoidea
- Walwelse (Cetopsidae)
- Hysidoridea †
- Hypsidoridae †
- Loricarrioidea
- Quappenwelse (Amphiliidae)
- Schmerlenwelse (Trichomycteridae)
- Bleistiftwelse (Nematogenyidae)
- Panzer- und Schwielenwelse (Callichthyidae)
- Stachlige Zwergwelse (Scoloplacidae)
- Astroblepidae
- Harnischwelse (Loricarridae)
- Sisoroidea
- Schlankwelse (Amblycipitidae)
- Flusswelse (Akysidae)
- Gebirgswelse (Sisoridae)
- Erethistidae
- Bratpfannen- und Banjowelse (Aspredinidae)
- Pseudopimelodoidea
- Großmaul-Antennenwelse (Pseudopimelodidae)
- Heptapteroidea
- Caranoglanidoidea
- Panzerkopfwelse (Cranoglanididae)
- Ictaluroidea
- Katzenwelse (Ictaluridae)
- Doradoidea
- Dornwelse (Doradidae)
- Fiederbartwelse (Mochokidae)
- Falsche Dornwelse (Auchenipteridae)
- Siluroidea
- Echte Welse (Siluridae)
- Elektrische Welse (Malapteruridae)
- Auchenoglanidae
- Großmaulwelse (Chacidae)
- Aal- und Korallenwelse (Plotosidae)
- Kiemensackwelse (Clariidae)
- Heteropneustidae
- Austroglanididae
- Claroteidae
- Kreuzwelse (Ariidae)
- Glaswelse (Schilbeidae)
- Haiwelse (Pangasiidae)
- Stachelwelse (Bagridae)
- Antennenwelse (Pimelodidae)
Literatur
- Joseph S. Nelson, Fishes of the World, John Wiley & Sons, 2006, ISBN 0-471-25031-7
- Günther Sterba: Süsswasserfische der Welt. Urania-Verlag, 1990, ISBN 3-332-00109-4
- Hans-Georg Evers, Ingo Seidel: Wels Atlas 1. Mergus-Verlag, 2005, ISBN 3-88244-063-5
Weblinks
| <imagemap>-Fehler: Bild ist ungültig oder nicht vorhanden | Commons: Welsartige – Bilder, Videos und/oder Audiodateien |
- J. G. Lundberg, J. P. Friel: Siluriformes. Catfishes The Tree of Life Web Project
- Order Summary for Siluriformes Fishbase
- WelsHomePage
- PlanetCatfish
- ALL CATFISH SPECIES INVENTORY
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