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Welle-Nabe-Verbindung
Aus Kefk.
Welle-Nabe-Verbindungen sind im Maschinenbau zumeist standardisierte Verbindungsarten, um Drehmomente von einer Welle oder einem Zapfen auf eine rotierende Nabe zu übertragen.
Bild:Welle Nabe Verbindung01.jpg
Eine Welle-Nabe-Verbindung mit einem Keil
Unterteilung von Welle-Nabe-Verbindungen nach Schlussart:
- Kraftschlüssige Verbindungen: Die Kraftübertragung zwischen Welle und Nabe erfolgt durch Reibungswiderstand, der durch Presspassungen oder besondere Spannelemente wie zum Beispiel Klemmnaben erfolgt;
- Formschlüssige Verbindungen, bei denen über eine bestimmte Formgebung, z. B. Keilwellenprofil, Kerbverzahnung, oder zusätzliche Mitnehmerelemente (Passfeder) die Kraftübertragung erreicht wird;
- Vorgespannte formschlüssige Verbindungen: Diese Kombination der beiden zuvor genannten Schlussarten entsteht u.a. beim Einsatz von Keilen;
- Stoffschlüssige Verbindungen, z. B. durch Kleben, Löten oder Schweißen.
Unterscheidung nach Beanspruchungs- und Bewegungsanforderung:
- Kleine Drehmomente: Klemmverbindung, Spannhülse, Querstift, Scheibenfeder;
- Große und wechselseitige Drehmomente: Pressverband & Ölpressverband (Pressfügen), Ringfeder-Spannelement, Keilwellen- oder Polygonprofil, Kerbverzahnung;
- Einseitige Drehmomente: Passfeder, Scheibenfeder, Querstift, Kleb- und Lötverbindung;
- für in Längsrichtung verschiebbare Naben: Keilwellenprofil, Gleitfeder;
- für in Drehrichtung verstellbare Naben: Klemmverbindung, Spannsatz, Schrumpfscheibe, Stirnverzahnung
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