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Weinitzen

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Basisdaten
Bundesland: Steiermark
Politischer Bezirk: Graz-Umgebung (GU)
Fläche: 18,94 km²
Koordinaten: Koordinaten: 47° 8' N, 15° 29' O47° 8' N, 15° 29' O
Höhe: 510 m ü. A.
Einwohner: 2458 (30. Dez. 2005)
Bevölkerungsdichte: 130 Einwohner je km²
Postleitzahl: 8044
Vorwahl: 03132
Gemeindekennziffer: 6 06 54
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Kirchplatz 4
8044 Weinitzen
Offizielle Website:
Politik
Bürgermeister: Hans Werner Tüchler (Liste Tüchler)
Gemeinderat: (2005)
(15 Mitglieder)
8 Tüchler, 3 ÖVP, 2 SPÖ, 2 WFW
Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Weinitzen, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.

Weinitzen ist eine Gemeinde nördlich von Graz in der Steiermark im Bezirk Graz-Umgebung.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Weinitzen liegt direkt nördlich der Landeshauptstadt Graz im Grazer Bergland. Durch die Gemeinde fließt der Schöcklbach, ein Nebenfluss der Mur. Der Schöckl selbst befindet sich aber nicht im Gemeindegebiet.

Gemeindegliederung

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Fölling, Niederschöckl, Oberschöckl und Weinitzen.

Nachbargemeinden

Sankt Radegund bei Graz Kumberg
Stattegg Bild:Windrose_klein.png Hart-Purgstall
Graz Graz Graz
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Geschichte

Die Gemeinde in ihrer heutigen Form besteht seit 1938, als Teile der Gemeinde nach Graz eingemeindet worden sind.

Weinitzen

Im Jahre 1572 wird ein Forstwald in der Nähe der Sankt-Ulrich-Kirche als "in den Weinitzen" erwähnt. Hierauf geht der Name der späteren Ortsgemeinde zurück. 1754 wurde die erste Volkszählung durchgeführt.


Bevölkerungsentwicklung

Bevölkerungs-
entwicklung
Datum Einwohner
1869 877
1880 862
1890 895
1900 900
1910 909
1923 869
1934 982
1939 1.031
1951 1.115
1961 1.162
1971 1.456
1981 1.874
1991 2.224
2001 2.424

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

  • Der Wetterturm im Ortsteil Niederschöckl ist der mittlere zwischen dem ebenfalls gemauerten in Rinnegg (Gemeinde Sankt Radegund) und dem hölzeren auf dem Schaftalberg (Gemeinde Kainbach bei Graz). In beinahe gleichen Abständen voneinander stehen sie in einer fast geraden Linie. Im Querbalken des Kreuzes auf dem Zeltdach des 15 m hohen Wetterturms eingravierte Jahreszahl 1824 ist sein Baujahr. Im Jahre 1981 wurde der Wetterturm renoviert. Heute kündigen die Glocken des Turms freudige Ereignisse wie Geburten oder Hochzeiten an.
  • Im Gemeindegebiet befindet sich ein Pestkreuz.

Naturdenkmäler

Die Hügelgräber im Ortsteil Niederschöckl zeugen von norisch-römischer Besiedling im heutigen Gemeindegebiet.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Weinitzen liegt an der Landesstraße von Graz nach Sankt Radegund bei Graz im Naherholungsgebiet des Schöckls. Die Pyhrn Autobahn (A9) ist ca. 10 km entfernt und über die Anschlussstelle Gratkorn (173) zu erreichen. Die Weizer Straße (B 72) von Graz nach Weiz ist ca. 4 km entfernt.

In Weinitzen befindet sich kein Bahnhof. Der Hauptbahnhof Graz ist ca. 10 km entfernt.

Die Entfernung zum Flughafen Graz beträgt ca. 20 km.

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat besteht aus 15 Mitgliedern und setzt sich seit der Gemeinderatswahl 2005 aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen:

  • 8 Liste Tüchler - stellt den Bürgermeister und die Vizebürgermeisterin
  • 3 ÖVP
  • 2 SPÖ
  • 2 Wir für Weinitzen (WFW)

Bürgermeister

Bürgermeister ist seit 1997 Hans Werner Tüchler (Liste Tüchler). Vizebürgermeisterin ist Sonja Wittner (Liste Tüchler).

Wappen

Mit Wirkung vom 1. September 1979 erhielt Weinitzen das Recht, ein eigenes Wappen zu führen: Im sibernen Schild eine dreifache widerhakenlose rote Angel, aus deren rechts gekrümmten Haken abgeledigt je ein gestieltes auswärts gekehrtes rotes Weinblatt wächst.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

  • Waltraud Klasnic (* 1945), österreichische Politikerin und von 1996 bis 2005 "Frau Landeshauptmann" der Steiermark, begann ihre politische Karriere in Weinitzen
  • Franz Schmidt, österreichischer Musikinstrumentenbauer und Musiker, lebt in Weinitzen

Literatur

  • Alfred Seebacher Mesaritsch: Weinitzen - Heimat im Schöcklbergland. Edition Strahalm.


Weblinks

Wikipedia
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