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Weinbergsbrache

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Weinbergsbrache wird eine Rebfläche genannt, die aus der Nutzung heraus genommen wurde. Auf den meisten Weinbergsbrachen beginnt mit der Nutzungsaufgabe die natürliche Vegetationsentwicklung. In Abhängigkeit vom Standort kann diese unterschiedlich ablaufen. Dauerhaft ungenutzte Weinbergsbrachen entwickeln sich in Deutschland letztlich zu Wald. Eine häufige Pioniergesellschaft in Weinbergsbrachen ist die Kompasslattich-Flur (Lactucetum serriolae). Sie wird oft von dauerhaften Glatthaferrasen (Inulo-Arrhenateretum) abgelöst. Die Gehölzentwicklung erfolgt meist vegetativ durch Ausläuferbildung von den Rändern her. Gehölzjungwuchs kann sich allerdings auch im Schutz von abgelagerten Rebschnitthaufen entwickeln. Weinbergsbrachen können sehr artenreich sein und sind nicht selten die einzigen naturnahen Flächen in intensiv genutzten Weinbergen.

Literatur

  • Michael Fiegle (2003): Weinbergsbrachen in den rechtsseitigen Moselnebentälern im Trierer Stadtgebiet. In: Mitteilungen der Pollichia 90, S. 121-142, Bad Dürkheim.
  • Gerhard Hard (1980): Vergraste Weinberge. Zur Syntaxonomie des "Grasstadiums" auf Weinbergen des Ahr- und Mittelrheintales. In: Decheniana 133, S. 1-5, Bonn.
Wikipedia
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