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Walter Vesper
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Walter Vesper (* 26. Juni 1897 in Wuppertal-Barmen, † 17. Dezember 1978 in Berlin) war ein deutscher Politiker der KPD.
Inhaltsverzeichnis |
Leben
Vesper schloß sich der Sozialistischen Arbeiterjugend an, wurde 1914 Mitglied der Freien Gewerkschaftsbewegung und nahm 1915 bis 1918 als Soldat am Ersten Weltkrieg teil. 1918 wurde er Mitglied im Spartakusbund und 1928 bis 1933 fungierte er als Sekretär der KPD Niederrhein.
Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde er verhaftet und im KZ Papenburg inhaftiert. Anschließend war er bis Kriegsende illegal für die KPD in Berlin tätig.
Partei
Er wurde 1948 Vorsitzender der KPD im Bezirk Niederrhein und war Mitglied beim Parteivorstand der KPD in Frankfurt am Main.
Abgeordneter
Vesper gehörte vom 2. Oktober 1946 bis zum 5. September 1949 als Abgeordneter dem Landtag von Nordrhein-Westfalen an. Dort war er 1946 bis 1947 stellvertretender Vorsitzender der KPD-Fraktion und leitete von Februar bis April 1947 den Verkehrsausschuß.
Vesper gehörte dem Deutschen Bundestag in dessen erster Wahlperiode bis zum 30. Juni 1952 an. Am 15. Juni 1950 wurde er gemeinsam mit Oskar Müller, Heinz Renner und Friedrich Rische von Bundestagspräsident Erich Köhler wegen unparlamentarischen Verhaltens für 20 Sitzungstage von der Teilnahme an Plenarsitzungen des Bundestages ausgeschlossen.
Sonstiges
Im Spanischen Bürgerkrieg trug er den Decknamen Peter Nerz und war Alexander Orlov, Chef der Auslandsabteilung des NKWD, direkt unterstellt. Er beteiligte sich an der Ausforschung und Zersetzung des nichtstalinistischen POUM. Seine Lageberichte ("Informes") stellen heute eine reichhaltige Fundgrube dar.
Weblinks
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Vesper, Walter |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Politiker |
| GEBURTSDATUM | 26. Juni 1897 |
| GEBURTSORT | Wuppertal-Barmen |
| STERBEDATUM | 17. Dezember 1978 |
| STERBEORT | Ost-Berlin |
