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Walpurgisnachtstraum

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Inhaltsverzeichnis

Entstehung

Der Walpurgisnachtstraum entstand vor Faust I und ist als Fortsetzung der Xenien aufzufassen.

Johann Wolfgang von Goethes erste Idee bei der Verfassung war es den Walpurgisnachtstraum als kurzes Intermezzo in den Faust I einzufügen. Von dieser Idee kam er dann zeitweise ab und wollte ihn in Friedrich von Schillers Musen-Almanach veröffentlichen, dieser jedoch lehnte ab und so erschien der Walpurgisnachtstraum dann doch in Faust I.

Anmerkung: Obwohl Johann Wolfgang von Goethe den Walpurgisnachtstraum ursprünglich für Faust I geplant hatte, so fügt er sich doch nicht vollständig homogen in das restliche Werk ein, sondern bildet einen einzelnen Abschnitt innerhalb des Werkes (sozusagen ein "Spiel im Spiel").

Form

Einfache vierzeilige Strophen, je nach Sprecher mehr oder weniger flüssig.

Bedeutung

Mephistopheles merkt, dass sich Faust von ihm abwendet und die Faszination an seinen "Spielchen" die ihn zuvor noch fesselten zu Gunsten Gretchens verliert. Daher versucht er ihn mit einer großen, bunten, phantastischen Inszenierung auf dem Hexenberg wieder neu zu begeistern und ihn auch in gewissem Sinne zu beschäftigen. Währenddessen geschehen nämlich die dramatischen Entwicklungen bei Gretchen, die ihr Kind ertränkt und im Kerker landet.

Theorien

  • "Abrechnung" mit einigen Zeitgenossen Goethes, die er im Walpurgisnachtstraum verspottet.

Der Traum ist also eine anspielungsreiche Satire auf Faust/Gretchen = Oberon/Titania, die Faustdichtung, Goethe/nord. Dichter, philosophische, literarische und politische Probleme und Personen.

  • Diesbezügliche Gliederung in vier Teile

Weblinks

Wikipedia
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