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Wakeboard
Aus Kefk.
Ein Wakeboard ist ein Wassersportgerät in Form eines Brettes, das man sich an die Füße schnallt um damit auf dem Wasser zu gleiten. Im Gegensatz zum klassischen Wasserski (Mono-, Trick- oder Paarski) steht der Fahrer wie beim Snowboard seitlich zur Fahrtrichtung. Man wird von einem Boot oder einer Seilbahn gezogen. Das Wakeboard ist vergleichbar mit dem Snowboard, besonders in der Fahrweise. Im Unterschied zu diesem ist es jedoch deutlich breiter, etwas kürzer und dicker.
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Eigenschaften des Wakeboards
Wakeboards sind zwischen 121 und 143 cm lang. Zu den wichtigsten Eigenschaften eines Wakeboards gehören die Aufbiegung, die Form des Boards und die Art und Anzahl der Finnen. Zu einem kompletten "Setup", um das Wakeboard fahren zu können gehören Bindungen.
Die Aufbiegung des Wakeboards wird als „Rocker“ bezeichnet, man unterscheidet hier in der Regel zwischen einem „Continous Rocker“ (durchgehend gleiche Aufbiegung) und dem „Three Stage Rocker“ (angedeutete "stufenförmige" Aufbiegung).
Unter der Form des Boards wird meist das so genannte Outline, also die Form des Umrisses aus der Aufsichtsperspektive betrachtet, bezeichnet. Bei Sprüngen mit dem Wakeboard entscheidend neben der Technik des Wakeboarders die Form, Länge und Aufbiegung der Kante. Der Druck, der beim Kanten entsteht, ist bei kleinen Wakeboards geringer als bei einem großen Wakeboard.
Die Form und Anzahl der Finnen verändert die Kantenkontrolle des Boards. Je mehr Finnen, vor allem am Rand, desto stabiler lässt sich das Board fahren. Dafür verliert das Board mit steigender Finnenanzahl und Finnengröße an Wendigkeit. Surface Tricks, also Tricks auf der Wasseroberffläche, werden dadurch erschwert.
Das Zusammenspiel sämtlicher genanter Faktoren hat Einfluss auf die Fahreigenschaften des Wakeboards. "Auswölbungen" und "Rinnen" auf der Unterseite des Boards, die von der Wakeboarindustrie mit verschiedenen Namen bezeichnet werden (Channels, V-Hull, Deep Center Beam) haben Einfluss auf die Landeeigenschaften, genauer auf die Energie die auf den Wakeboarder wirkt.
Neben den Wakeboards existieren „Wakeskates“, diese Boards werden ohne Bindung gefahren. Für einen sicheren Stand sorgt eine raue Brettoberfläche (Griptape) wie beim Skateboard, oder eine Art Schaumstoffauflage (Foam). Gefahren wird damit wie mit dem Wakeboard am Lift, hinter einem Boot, Jetski oder (neuerdings sehr beliebt), gezogen von einer Winde (Winch).
Geschwindigkeit
Man fährt in unterschiedlicher Geschwindigkeit beim Motorboot und an der Seilbahn. Das Tempo beim Motorboot liegt im Optimum bei etwa 35-39 km/h und an der Seilbahn etwas langsamer bei 28-32 km/h. Die Geschwindigkeiten lassen sich natürlich auch schneller gestalten, doch dabei steigt auch das Risiko, die Kontrolle über das Board zu verlieren. Auch lassen sich Sprünge schlechter ausführen. Die Kräfte, die dabei wirken (man bedenke auch enge Kurvenfahrten o.ä.) sind enorm. Ebenso steigt das Verletzungsrisiko überproportional mit der Geschwindigkeit, wenn es zum Fall kommt.
Herkunft
Der Name Wakeboard kommt von der vom Motorboot erzeugten künstlichen Welle, der so genannten Wake (engl.: Kielwasser), die die Wakeboarder als „Kicker“ (Schanze) benutzen, um ihre Figuren springen zu können. Die Sportart heißt Wakeboarding oder eingedeutscht auch Wakeboarden. Entstanden ist das Wakeboarden Anfang der 1990er Jahre als Mischung aus Wasserski und Wellenreiten. Kurze Zeit später gab es erste Wettkampfserien und inzwischen gibt es regelmäßige Wettkämpfe bis hin zu Weltmeisterschaften.
Entwickelt hat sich dieser Sport beim Wellenreiten. Wenn die Surfer während einer Flaute auf passende Wellen gewartet haben und Langeweile aufkam, hat man sich manchmal auf dem Board von einem Motorboot ziehen lassen.
Wakeboarden ist eine der Sportarten, die bei den World Games vertreten ist. Da in Wakeboard-Wettkämpfen immer eine subjektive Bewertung vorgenommen wird, ist nicht damit zu rechnen, dass dieser Sport jemals olympisch wird.
Wakeboarden an Wasserskianlagen
An den in Deutschland weit verbreiteten Wasserskiliften, genannt auch "Cables", ist das Wakeboarden auch ohne die Heckwelle des Bootes möglich. Der Boarder erreicht die Höhe für seine Sprünge durch gezielten Druckaufbau und den Zug der Anlage nach oben, der ihn in die Luft katapultiert und ihm Zeit für Drehungen und Grabs gibt.
Es gibt momentan 55 Wasserskianlagen in Deutschland.
An einigen Anlagen werden Anfängerkurse angeboten. Wakeborden ist wie die meisten Boardsportarten (Skateboarden, Snowboarden, Kitesurfen, ...) eine Lifestylesportart. Sie erfreut sich in Deutschland immer größerer Beliebtheit, da sie von Anfängern relativ schnell erlernt werden kann. So stellen sich schon früh Erfolgserlebnisse ein wenn die ersten Drehungen "180" / "180 blind" oder der einfache "Bunny hop" funktionieren.
Fortgeschrittene Wakeboarder beherrschen spektakuläre Sprünge wie die Backroll, den Front Flip oder den Raley. Bei diesen Sprüngen können sehr große Höhen und Weiten erreicht werden- daher ist es unabdingbar zumindest eine Prallschutzweste zgl. Schwimmweste und ggf. einen Helm zu tragen. (siehe auch Tempo)
Multimedia
Weblinks
- - Offizielle Homepage Deutscher Wasserski- und Wakeboardverband e.V.
- -Wasserski Wakeboardverein Infos Rund um Wakeboard, etc.
- - Online Wakeboard Magazin
- Wakeboard1.de - Das No.1 Wakeboard Online Magazin für Wakeboarding am Boot - Relaunch 2007!
- wakeboarding.de - Wakeboard Online-Magazin seit 1997
- Wakeboard Online-Magazin
- Wakeboard Online-Magazin
- Wakeboard und Wakeskate Tricks, Videos und Bilder
- Kostenloses Wakeboard VideoMag zum Downloaden
- swisswake.ch - Schweizer Wakeboardverein mit Infos Rund um Wakeboard, etc.
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