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Volker Kreß

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Volker Kreß (* 25. Juli 1939 in Dresden) ist ein lutherischer Theologe und war von 1994 bis 2004 Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens.

Inhaltsverzeichnis

Leben und Wirken

Volker Kreß entstammt einer Dresdener Handwerkerfamilie. Nach dem Schulbesuch beginnt er eine Lehre als Kaufmann. Anfang der sechziger Jahre des 20. Jahrhunderts beginnt er das Studium der Theologie in Leipzig.

Nach bestandenen Examina wird Volker Kreß 1969 Pfarrer in Stollberg im Erzgebirge. 1973 wird er zum Landesjugendpfarrer des Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens ernannt. Danach wird er 1979 Superintendent des Kirchenbezirks Bautzen.

Im Jahre 1989 wird Volker Kreß zunächst Oberkirchenrat, danach Oberlandeskirchenrat im Landeskirchenamt in Dresden. In dieser Funktion ist er bis 1994 tätig.

Im Jahre 1994 wird Volker Kreß als Nachfolger von Johannes Hempel zum Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens gewählt. Eine Haupttätigkeit in seiner Amtszeit ist die Begleitung des Wiederaufbaus der Dresdener Frauenkirche. Im Juni 2004 wird er in seinem Amt von Jochen Bohl abgelöst. Er lebt heute im Ruhestand.

Volker Kreß ist verheiratet und hat ein Kind.

Sonstige Funktionen

Volker Kreß hat verschiedene Tätigkeiten ausgeübt, u.a.:

  • Stellvertretender Vorsitzender des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland,
  • Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung Frauenkirche Dresden,
  • Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung Evangelische Fachhochschule für Soziale Arbeit in Dresden,
  • Mitglied des Kuratoriums der Universität Leipzig,
  • Vorsitzender der Jugendkammer der Evangelischen Kirche in Deutschland

Werke

u.a.:

  • Wenn der Herr nicht das Haus baut...Frauenkirchen-Predigten, Leipzig, 2005

Literatur

  • Krüger, Thomas/Wolf, Carola/Hahn, Udo (Hgg.), Wer ist wo in der evangelischen Kirche? Personen und Funktionen, Frankfurt am Main, 1999
Wikipedia
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