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Vogelschutz

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Vogelschutz ist grundsätzlich eine Sammelbezeichnung für sämtliche Maßnahmen, die zur Erhaltung, Förderung oder Ansiedlung von Vögeln geeignet sind. Der Vogelschutz ist gewissermaßen eine Teileinheit des Naturschutzes und ist in vielerlei Hinsicht mit der Ornithologie verknüpft.

Vogelschutz-Maßnahmen können sowohl auf bestimmte Vogelarten abgestimmt sein, als auch auf mehrere oder gar nahezu alle Spezies, die in einem mehr oder weniger eingegrenzten Areal vorkommen bzw. angesiedelt werden sollen.

Die historischen Ursprünge eines Vogelschutz-Gedankens, der mit einem konkreten Konzept verbunden war, sind im deutschsprachigen Raum etwa für das späte 19. Jahrhundert anzusetzen, als im Zuge der Industrialisierung die Verbreitung erster Vogelarten merklich zurückging. Mit der bedeutendste Pionier dieser frühen Vogelschutz-Bewegung war der thüringische Berufsoffizier Hans Freiherr von Berlepsch.

Je nachdem welche Spezies gefördert oder angesiedelt werden sollen, können die entsprechenden Maßnahmen sehr unterschiedlich ausfallen. Der landläufig aber wohl bekannteste und populärste Beitrag zum Vogelschutz dürfte der Nistkasten für sogenannte Höhlenbrüter sein.

In Deutschland, Österreich und der Schweiz sind zudem seit langem bestimmte Behörden und Forschungseinrichtungen, insbesondere die Vogelwarten und Vogelschutzwarten, doch auch eingetragene Vereine und andere Naturschutzorganisationen mit dem Vogelschutz befasst. Für die Europäische Union ist der Vogelschutz unter anderem durch die Vogelschutzrichtlinie (79/409/EWG) und die FFH-Richtlinie (92/43/EWG) gesetzlich festgeschrieben.

Siehe auch

Weblinks

Wikipedia
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