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Vierländereck
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Als Vierländereck wird der geografische Punkt bezeichnet, an dem sich die Grenzen von vier benachbarten Staaten oder Ländern treffen. Meist ist diese Stelle durch die jeweiligen Staatsflaggen und/oder Monumente markiert.
Vierländerecke sind in der Regel durch künstliche Grenzziehung entstanden, da das Zusammentreffen von vier Ländern durch entlang von Meridianen und Breitengraden verlaufenden Grenzen (Schnittpunkt eines Längen- und eines Breitengrades) erheblich wahrscheinlicher ist als bei Anlehnung an natürliche Gegebenheiten.
Quasi-Vierländereck
Es gibt einige Fälle, in denen zwei Dreiländerecke sehr eng beieinander liegen, sodass sie bei grobem Kartenraster wie Vierländerecke aussehen.
- Kasachstan-Volksrepublik China-Russland-Mongolei - im Altai
- Kasachstan-Volksrepublik China-Russland und Volksrepublik China-Russland-Mongolei (50km Abstand)
- Niger-Nigeria-Tschad-Kamerun - als vier Anlieger des Tschad-Sees
- Ägypten-Israel-Jordanien-Saudi-Arabien - Anlieger am Golf von Akaba
- Die benachbarten Staaten Israel und Jordanien haben nur einen 20km breiten Zugang am Nordende des Golfs
- Haryana-Himachal Pradesh-Uttar Pradesh-Uttarakhand (indische Bundesstaaten)
- Die Dreiländerecke zwischen den drei Erst- und den drei Letztgenannten sind nur rund 2½ km entfernt
- Namibia-Sambia-Simbabwe-Botsuana - am Caprivi-Zipfel
Vierländerecke weltweit
- Arizona-Colorado-New Mexico-Utah, Südwesten der USA - siehe Four Corners
- Nunavut-Nordwestterritorien-Manitoba-Saskatchewan, im Norden von Kanada - Four Corners (Kanada)
- Neutral-Moresnet - Das Dreiländereck bei Aachen war von 1815 bis 1919 ein Vierländereck.
Siehe auch
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