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Verworrenheit

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Klassifikation nach ICD-10
R41.0 Orientierungsstörung, nicht näher bezeichnet
ICD-10 online (WHO-Version 2006)
Wikipedia
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Die Verworrenheit bezeichnet in der organischen Psychiatrie einen Begriff für eine formale Denkstörung auf hirnorganischer Grundlage.

Sie ist identisch mit der Bezeichnung Verwirrtheit, sollte aber streng vom Begriff der Zerfahrenheit, der für das schizophrene Denken als typisch angesehen wird, getrennt werden.

Die Verworrenheit hat Beziehungen zu Bewusstseinsstörungen mit Verlust der Orientierung und einem Durcheinander der Denkvorstellungen bzw. zum psychoorganischen Syndrom. Analog für Verworrenheit ist inkohärentes Denken, das ebenso das Zerfahrene, Verworrene bei getrübter Bewusstseinslage kennzeichnet.

Sichtbare Kennzeichen der Verworrenheit oder auch Verwirrtheit sind räumliche und zeitliche Orientierungsstörungen, Unruhe und „Umtriebigkeit“, schlecht verständliche oder zusammenhangslose Sprache; Unfähigkeit, sich geordnet zu unterhalten („Gedankenflucht“), Störungen des Gedächtnisses und der Merkfähigkeit sowie Konzentrationsstörungen.

Konsumentenverwirrtheit

In der verhaltenswissenschaftlich orientierten Marketingforschung (als Teil der Wirtschaftswissenschaften) wird mit Verwirrtheit dysfunktionales Konsumentenverhalten bezeichnet. Walsh (2002, S. 46) spricht von Konsumentenverwirrtheit, die definiert wird als „eine durch externe Stimuli ausgelöste bewusste oder unbewusste Störung der Informationsverarbeitung von Konsumenten temporärer Natur.“

Konsumentenverwirrtheit gilt deshalb als problematisch, weil mit ihr zahlreiche für Konsumenten und Unternehmen negative Konsequenzen verbunden sind.

Literatur: Walsh, Gianfranco (2002): Konsumentenverwirrtheit als Marketingherausforderung, Wiesbaden.

Mögliche Ursachen

Deshalb ist Abklärung der Ursache dringlich.

siehe auch:

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