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Vertrag von Sèvres
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Am 10. August 1920 wurden drei Verträge geschlossen, die alle Vertrag von Sèvres heißen. Der bekannteste dieser Verträge ist der mit dem Osmanischen Reich geschlossene Friedensvertrag, der den Untergang des Osmanischen Reiches markierte. Er wurde wegen des türkischen Widerstands nie umgesetzt und später im Vertrag von Lausanne zu Gunsten der Türken revidiert. Die anderen beiden Verträge von Sèvres waren Entente-interne mit Griechenland geschlossene völkerrechtliche Verträge, die heute noch in Kraft sind.
- Der Vertrag von Sèvres mit dem Osmanischen Reich gehört zu den Verträgen, die formal den Ersten Weltkrieg beendeten (Pariser Vorortverträge)
- Der Vertrag von Sèvres mit Griechenland bezüglich dem Schutz der Minderheiten regelt in erster Linie die Rechte der Einwohner der Territorien, die seit dem 1. Januar 1913 Griechenland angeschlossen wurden
- Der Vertrag von Sèvres mit Griechenland bezüglich Westthrakien übergibt Westthrakien von der Entente unter die Souveränität Griechenlands. Im November 1919 hatte Bulgarien Westthrakien an die Entente abgetreten.
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