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Vertrag von Paris (1635)
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Im Vertrag von Paris vom 25. Februar 1635 zwischen Frankreich und der Republik der Sieben Vereinigten Niederlande wurde ein Angriffs- und Verteidigungspakt gegen Spanien geschlossen, der - ihre Eroberung vorausgesetzt - die Teilung der spanischen Niederlande vorsah. Die nur wenig später erfolgte Kriegserklärung vom 19. Mai 1635 wurde sowohl dem Regenten in Madrid wie dem spanischen Statthalter in Brüssel, Kardinalinfant Ferdinand, übermittelt.
Frankreich sah sich von habsburgisch dominiertem Besitz an seinen Landgrenzen umgeben. Nachdem Kaiser Ferdinand II. in Deutschland Schweden als Ordnungsmacht in der Schlacht bei Nördlingen ausgeschaltet hatte und die kaiserlich-katholischen Söldnerheere erfolgreich westwärts vorrückten, suchte Kardinal Richelieu als des Königs Ludwig XIII. maßgeblicher Minister Verbündete, die bereit waren, der Achse Spanien-Wien Paroli zu bieten. Es kam hinterher folglich im Vertrag von Compiègne auch zu einer Einigung mit Schweden, das den Vertrag von Paris (1634) nicht ratifiziert hatte.
Weitere gegen das Haus Habsburg gerichtete Bündnisse kamen danach mit den Herrschern im Herzogtum Savoyen, in Mantua und Parma zuwege. Die diplomatische Offensive der Franzosen verfolgte das Ziel, den Gegner an mehreren Orten militärisch binden. Die Stärke der Armee Frankreichs wurde zu jener Zeit als schwächer gegenüber den kampferfahrenen kaiserlichen Truppen eingeschätzt. Frankreich sah sich von Spanien beziehungsweise den spanischen Niederlanden und Südwestdeutschland her in die Zange genommen.
Siehe auch: Französisch-Habsburgischer Gegensatz, Dreißigjähriger Krieg
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