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Vergenz
Aus Kefk.
Die Funktion der Vergenz ist es, die Blickachsen beider Augen auf das anvisierte Objekt zu richten, so dass sein Abbild auf die Fovea fällt. Gegenstände, die außerhalb des Horopters liegen, erscheinen doppelt; um die Doppelbilder zur Deckung zu bringen, wird der Horopter durch Vergenz verschoben.
Die Augen bewegen sich dabei aufeinander zu, das linke Auge nach rechts und das rechte nach links, wenn ein nahes Objekt betrachtet wird (Konvergenz). Wird ein weiter entferntes Objekt anvisiert, ist die Blickrichtung beider Augen nahezu parallel und die Augenbewegung entsprechend umgekehrt (Divergenz). Die Vergenz erlaubt es dem Gehirn (neben anderen Signalen, siehe dazu Raumwahrnehmung) die Entfernung von Objekten abzuschätzen: Konvergenz ist ein Signal für ein nahes Objekt, Divergenz tritt beim Betrachten entfernter Objekte auf.
Störungen der Vergenz äußern sich in bestimmten Formen des Schielens.
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