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Verein Deutscher Ingenieure

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Sitz des VDI in Düsseldorf
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Statue mit Gründungsmitgliedern (1981 aus dem Gründungsort Alexisbad nach Düsseldorf überführt)
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Mitglieder des A.V. HÜTTE Berlin im Leiterwagen auf der Fahrt nach Alexisbad zur Gründung des VDI am 12. Mai 1856

Der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) ist ein technisch-wissenschaftlicher Verein. Er wurde am 12. Mai 1856 in Alexisbad (Harz) durch Mitglieder des Akademischen Vereins Hütte e.V. Berlin anlässlich eines Ausfluges zu seinem 10. Stiftungsfest gegründet.

Die Anzahl der Mitglieder beträgt derzeit rund 132.000 (Stand Jahresanfang 2007), wobei neben Ingenieuren verschiedener Fachrichtungen zunehmend auch Naturwissenschaftler und Informatiker zu den Mitgliedern zählen. Der VDI gehört damit zu den größten technisch-orientierten Vereinen und Verbänden weltweit. Die Hauptgeschäftsstelle des VDI ist in Düsseldorf angesiedelt; darüber hinaus gibt es zahlreiche Landesvertretungen, Bezirksvereine und Vertretungen im Ausland.

Alle Mitglieder des Vereins erhalten die überregionale Wochenzeitung VDI nachrichten, die auch im freien Verkauf (insbesondere im Bahnhofsbuchhandel) verfügbar ist. Neben ausführlichen Berichten zu allen aktuellen Entwicklungen der Technik sind auch ein Wirtschaftsteil sowie Rubriken zu Management und Karriere enthalten. Die Rubrik „Karriereberatung“ von Heiko Mell findet jede Woche ihre Stammleser.

Der VDI hat ein technisches Regelwerk aufgebaut, das heute mit über 1.700 gültigen (und ca. 750 zurückgezogenen) VDI-Richtlinien das breite Feld der Technik weitgehend abdeckt. Die fachliche Richtlinienarbeit wird von ehrenamtlich für den VDI tätigen Experten geleistet.

Das VDI-Wissensforum ist ein bedeutender Anbieter von beruflichen Weiterbildungsveranstaltungen, insbesondere für ingenieurwissenschaftliche und technische Themen. Die angebotenen Seminare, Konferenzen und Fachtagungen sind auch für Nicht-Mitglieder zugänglich.

Der VDI bietet seinen Mitgliedern eine Reihe von Dienstleistungen an, z. B. individuelle Beratung, Versicherung, rabattierten Bezug von Fachzeitschriften, Büchern, sowie die Möglichkeit zur Teilnahme an verschiedenen lokalen und überregionalen Fachveranstaltungen, die darauf ausgerichtet sind, die berufliche Entwicklung der Mitglieder zu unterstützen.

Literatur

  • Wolfgang König, Walter Kaiser: Geschichte des Ingenieurs - Ein Beruf in sechs Jahrtausenden. Hanser-Verlag 2006, 352 Seiten, ISBN 3-446-40484-8.
  • Kees Gispen: New Profession, Old Order: Engineers and German Society, 1815–1914, (S. 64-86, 130-160), 2002, ISBN 0521526035

Weblinks

Koordinaten: 51° 14' 32" N, 6° 48' 39" O

Wikipedia
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