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Userkaf-Pyramide

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Name der Pyramide in Hieroglyphen
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Bild:Hiero Ca2.png
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Wab-sut-Userkaf
(wab-swt-user-kA.f)
Rein sind die Stätten des Userkaf (Starker seines Ka)

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Die Userkaf-Pyramide steht in Saqqara.

Inhaltsverzeichnis

Vorgeschichte

Userkaf war der erste König der 5. Dynastie in Ägypten. Seine wahrscheinliche Mutter Chentkaus errichtete ihr Grab noch in Giseh nördlich des Taltempels der Mykerinos-Pyramide, Userkaf selbst kehrte zur alten Nekropole Saqqara zurück.

Die 4. Dynastie, Hochzeit der Pyramidenbauer mit Snofru, Cheops, Chefren und Mykerinos war beendet und der bereits unter Djedefre beginnende Sonnenkult von Heliopolis setzte mit den Sonnentempeln von Abusir neue Prioritäten; die Pyramiden wurden bescheidener.

Der Grabkomplex

An der Nordostecke der Djoser-Pyramide entstand Userkafs Grabkomplex mit dem Namen Die Stätten des Userkaf sind rein. Die 8 m unter der Basis liegende Grabkammer mit ihrer fast 19 m langen Zugangspassage wurde zuerst angelegt. Darüber errichtete man den Pyramidenkern, nachlässig gebaut, zumal er mit einer Kalksteinverkleidung versehen wurde. Bei einer Seitenlänge von 73,3 m und einem Neigungswinkel von 53° war die Pyramide ursprünglich 49 m hoch. Nach der Abtragung der Ummantelung (Steindiebstahl) war sie dann schnell nur noch eine Ruine.

Südlich der Pyramide stand der Pyramidentempel, ob aus Platzgründen oder religiösen Motiven (Sonnenkult) ist strittig. Ebenfalls bis dahin unüblich war die kleine Opferkapelle an der Ostseite. Der Taltempel ist bis heute unentdeckt.

Eine kleine Nebenpyramide mit 21 m Seitenlänge befand sich innerhalb des Pyramidenkomplexes westlich des Totentempels, eine weitere mit 26 m Seitenlänge südlich außerhalb der Umfassungsmauer. Die erstere gilt als Kultpyramide (Südgrab), die zweite als Grab für Userkafs unbekannte Königin.

siehe auch

Liste der Pyramiden

Literatur

  • Zahi Hawass Die Schätze der Pyramiden. 2004, S. 48, 127, 237, 238, 239, 240, 242, 253, 259, 267, 290, 302, 329, 389, ISBN 3-8289-0809-8
  • Jean-Philippe Lauer: Die Königsgräber von Memphis. Grabungen in Sakkara. Gustav Lübbe Verlag, Bergisch Gladbach 1988, ISBN 3-7857-0528-x
  • Rainer Stadelmann: Die ägyptischen Pyramiden. 1991, S. 159-164, ISBN 3-8053-1142-7
  • Miroslav Verner: Die Pyramiden. S. 306-313 S. 166, 295-299, 307-313, 315, 331, 345f., 352, ISBN 3-499-60890-1

Weblinks

Koordinaten: 29° 52' 24.7" N 31° 13' 7.5" O

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