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Ursulinen

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Die Ursulinen (selten auch Ursulinerinnen, Abk. OSU = Ordo Sanctae Ursulae, dt.: Gesellschaft der Heiligen Ursula) sind ein von Angela Merici 1535 in Brescia gegründeter und von Papst Clemens VII. bestätigter katholischer Frauenorden mit dem Ziel der Erziehung und Bildung junger Mädchen. 1537 wurde Angela Merici erste Ordensoberin.

Bild:Hlangela.jpg
Angela Merici im Park der Angelaschule Osnabrück

Der ursprünglich als offene, nicht in klösterlicher Abgeschiedenheit lebende Gemeinschaft konzipierte Orden wandelte sich im Laufe des 16. Jahrhunderts zu einer geschlossenen Klostergemeinschaft.

Die Ursulinen gehören zu den Kongregationen mit einfachen Gelübden, die z. T. dem Augustinerorden OSA als Tertiaren (3. Orden) angegliedert sind.

Mit weltweit 13.000 Mitgliedern sind die Ursulinen einer der größten Schwesternorden. Zu den Ordensregeln gehören heute Zurückgezogenheit und Jungfräulichkeit. Sie sind besonders im Bildungsbereich aktiv und betreiben so zum Beispiel in Dorsten, Wien, Linz, Innsbruck und Salzburg Schulen.

Sie sind nicht zu verwechseln mit der Gesellschaft der heiligen Ursula von Dole, einem am Muster des Jesuitenordens entwickelten Frauenorden (gegründet 1606 von Anne de Xainctonge).

Die Ursulinen sind in zahlreiche selbständige Kongregationen zersplittert, u. a. in Ahrweiler und Duderstadt.

Bekanntheit erlangte die 1987 selig gesprochene Sr. Blandine Merten von der Kongregation Calvarienberg in Ahrweiler.

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