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Universität Vilnius

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Universität Vilnius
Bild:VU logo.jpg
Lat. Name Universitas Vilnensis
Lit. Name Vilniaus Universitetas
Gegründet 1579
Standort Vilnius, Bild:Flag of Lithuania.svg Litauen
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Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Universit%C3%A4t_Vilnius, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
Rektor Benediktas Juodka
Form staatliche Universität
Studenten 23.788 (2005)
Mitarbeiter 2.740 (2005)
davon wiss. Mitarbeiter 1.416 (2005)
Fakultäten 12
Website http://www.vu.lt/
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Vilniaus Universitetas ist die größte Universität in Litauen und eine der ältesten in Osteuropa mit Gründungsdatum 1579. Die Universität besteht aus 12 Fakultäten, 8 Universitätsinstituten und 10 Studien- und Forschungszentren. Sie hat die älteste Bibliothek in Litauen. Angegliedert sind 3 Universitätsspitäler, ein astronomisches Observatorium, der Botanische Garten, das Universitätsrechenzentrum und die Universitätskirche St. Johannes.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Bild:GreatCourtyard.jpg
Der große Hof der Universität, Mitte 19. Jh.

Die Universität Vilnius wurde 1579 vom polnischen König Stefan Batory als Alma Academia et Universitas Vilnensis Societatis Iesu mit einer philosophischen und theologischen Fakultät gegründet. Im 17. Jahrhundert und nach der Säkularisierung 1773 kamen weitere Fakultäten hinzu.

Nach 1803 stand die Universität unter russischer Führung. Ab 1821 wurde sie durch die Vorlesungen von Polens bedeutendstem Historiker und späteren Freiheitskämpfer Joachim Lelewel zu einem Zentrum der nationalen Begeisterung der akademischen Jugend, die 1824 zur Ablösung Lelewels durch die Russen führte. Die Universität blühte unter diesem Einfluss dermaßen auf, dass sie Mitte der 20er Jahre des 19. Jahrhunderts eine der größten Europas war und mehr Studenten als die Universität Oxford hatte. 1823 wurde eine Anzahl Studenten, darunter der von Lelewel geförderte Dichter Adam Mickiewicz wegen Konspiration verhaftet. Nach dem Novemberaufstand von 1830 wurde die Universität 1832 vollständig aufgelöst.

Von 1919 bis 1939 bestand sie als polnische Stefan-Batory-Universität. Nach der Angliederung an die Sowjetunion wurde sie in Kapsukas Universität, nach dem Führer der litauischen Kommunistischen Partei, umbenannt. Mit der Unabhängigkeit des Staates Litauen im Jahr 1990 wurde dieser Name gestrichen - jetzt heißt sie nur Vilniaus universitetas.

Der alte, zentral gelegene Campus der Universität reflektiert alle in Litauen vertretenen architektonischen Stile: Neogotik, Renaissance, Barock und Klassizismus. Dazu kamen im Lauf der Zeit fünf neuere Standorte.

Struktur

Bild:VU Didziojo kiemo SV kampas1 2006-08-09 resize.jpg
Der große Hof der Universität heute

Die Universität Vilnius gliedert sich heute in insgesamt 12 Fakultäten, zwei Institute und vier Hochschulzentren.

Fakultäten

Institute

  • Institut für Internationale Beziehungen und Politik
  • Institut für Fremdsprachen

Zentren

  • Zentrum für Laserforschungen
  • Zentrum für Studium und Forschungen der Religion
  • Zentrum für Deutsches Recht
  • Zentrum für Französisches Recht

Bibliothek

Bekannte Absolventen

Ehrendoktoren

mit dem Jahr der Verleihung

Weblinks



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