Das Kefk Network Wiki befindet sich im Testbetrieb.


Universität Stuttgart

Aus Kefk.

Wechseln zu: Navigation, Suche
Bild:Logo1 10.jpg
Universität Stuttgart
Rektor: Univ.-Prof. Dr.-Ing. Wolfram Ressel
Gründungsjahr: 1829
TH seit 1876, Uni seit 1967
Ort: Stuttgart
Studiengänge: 60
Fakultäten: 10
Institute: 140
immatrikulierte Studenten: 20.691 (WS 2006/07)
Semesterbeitrag: 111,10 € (davon 40 € Verwaltungskostenbeitrag und 33,90 € StudiTicket-Grundbeitrag des VVS)
VVS-StudiTicket: 159,10
Studiengebühren: 500 € (seit SS 2007)
Frauenquote: 33,21 %
Ausländerquote: 26,53 %
Mitarbeiter: ca. 5000
davon wissenschaftliche
Mitarbeiter:
2124
Anschrift: Keplerstraße 7
70149 Stuttgart
Website: www.uni-stuttgart.de

Die Universität Stuttgart ist eine Hochschule in Stuttgart mit starker Ausrichtung auf technische Fächer.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: convert: unable to open image `/var/www/kefk/w/images/3/3f/Studentenwohnheime_(Allmandring_I)_001.JPG': No such file or directory.
Studentenwohnheime in Vaihingen
Bild:Universität Stuttgart (Stadtmitte) 002.JPG
Keplerstraße 11 („K1“, rechts) und 17 („K2“, links) im Zentrum
Bild:Hauptbahnhof Stuttgart.jpg
Blick auf das Stadtzentrum Stuttgarts mit dem Hauptbahnhof und den Hochhäusern K1 (links) und K2 (rechts) der Universität

Die Universität geht auf die Gründung der „Vereinigte Real- und Gewerbeschule“ im Jahre 1829 zurück. Sie feierte somit im Jahr 2004 ihr 175-jähriges Bestehen. Entsprechend der zunehmenden Bedeutung der Ingenieurwissenschaften und der damit verbundenen Akademisierung der Studien wurde sie 1876 zur Technischen Hochschule. Diese erhielt 1900 auch das Promotionsrecht für technische Disziplinen. Die Entwicklung der Fachrichtungen an der TH Stuttgart führte 1967 zur Umbenennung in Universität Stuttgart.

Seit Ende der 1950er Jahre befindet sich ein Teil des Campus der Universität in Stuttgart-Vaihingen (Natur- und Ingenieurwissenschaften), während am angestammten Platz im Zentrum Stuttgarts die Geistes- und Sozialwissenschaften sowie die Architektur aufzufinden sind. Neben diesen beiden „Hauptteilen“ der Universität gibt es noch verschiedene „Nebenstellen“, die in der Stadt verteilt sind, wie z. B. das „Institut für Mineralogie und Kristallchemie“ am Azenberg.

Ingenieurwissenschaften

Kulturwissenschaften

Naturwissenschaften

Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

Berühmte Studenten

Ehrensenatoren

Fakultäten

  • Fakultät 1: Architektur und Stadtplanung
  • Fakultät 2: Bau- und Umweltingenieurwissenschaften
  • Fakultät 3: Chemie
  • Fakultät 4: Geo- und Biowissenschaften
  • Fakultät 5: Informatik, Elektrotechnik und Informationstechnik
  • Fakultät 6: Luft- und Raumfahrttechnik und Geodäsie
  • Fakultät 7: Maschinenbau
  • Fakultät 8: Mathematik und Physik
  • Fakultät 9: Philosophisch-Historische Fakultät
  • Fakultät 10: Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

Graduiertenkollegs, Sonderforschungsbereiche und ähnliche Einrichtungen

DFG-Graduiertenkollegs

  • Moderne Methoden der magnetischen Resonanz in der Materialforschung
  • Sprachliche Repräsentation und ihre Interpretation
  • Aero-thermodynamische Auslegung eines Scramjet-Antriebssystems für zukünftige Raumtransportsysteme
  • Non-linearities and Upscaling in Porous Media (zusammen mit den niederländischen Hochschulen Delft, Eindhoven, Utrecht)

DFG-Sonderforschungsbereiche

  • SFB 374: Entwicklung und Erprobung innovativer Produkte – Rapid Prototyping
  • SFB 381: Charakterisierung des Schädigungsverlaufs in Faserverbundwerkstoffen mittels zerstörungsfreier Prüfung
  • SFB 382: Verfahren und Algorithmen zur Simulation physikalischer Prozesse auf Höchstleistungsrechnern (mit der Universität Tübingen)
  • SFB 404: Mehrfeldprobleme in der Kontinuumsmechanik
  • SFB 495: Topologie und Dynamik von Signalprozessen
  • SFB 627: Umgebungsmodelle für mobile kontextbezogene Systeme
  • SFB 706: Katalytische Selektivoxidationen von C-H-Bindungen mit molekularem Sauerstoff
  • SFB 732: Inkrementelle Spezifikation im Kontext

DFG-Schwerpunktprogramme

DFG-geförderte Forschungsgruppen

  • FOR 384: Zerstörungsfreie Strukturbestimmung von Betonbauteilen mit akustischen und elektromagnetischen Echo-Verfahren
  • FOR 460: Entwicklung von Konzepten und Methoden zur Ermittlung der Zuverlässigkeit mechatronischer Systeme in frühen Entwicklungsphasen
  • FOR 508: Noise Generation in Turbulent Flows
  • FOR 509: Multiscale Methods in Computational Mechanics
  • FOR 639: Gezielte vorbeugende Wartung durch automatisierte Zustandsbeobachtung
  • FOR 730: Positioning of single nanostructures -Single quantum devices-

DFG-Transferbereiche

  • TFB 51: Simulation und aktive Beeinflussung der Hydroakustik in flexiblen Leitungen
  • TFB 56: Entwicklung eines regenerativen Reaktorsystems für die autotherme Führung endothermer Hochtemperatursynthesen
  • TFB 59: Wandlungsfähigkeit in der variantenreichen Serienfertigung
  • TFB 65: Entwicklung und Erprobung innovativer Produkte

Transregio-Programme der DFG

  • SFB/TR 21: Control of quantum correlations in tailored matter: Common perspectives of mesoscopic systems and quantum gases (Stuttgart, Ulm/Tübingen)

Höchstleistungsrechenzentrum

Zur Universität gehört das Bundeshöchstleistungsrechenzentrum (HLRS), das in der Betriebsgesellschaft hww mit den Firmen T-Systems, T-Systems Solutions for Research GmbH, und Porsche zusammenarbeitet. Es beherbergt Europas schnellsten Vektorrechner – eine NEC SX-8 576/M72 sowie weitere Rechnercluster. Das HLRS ist eines von drei Bundeshöchstleistungsrechenzentren und unterstützt Wissenschaftler in ganz Deutschland.

Daneben betreibt das HLRS eigene Forschung in den Bereichen Höchstleistungsrechnen, Visualisierung und Modellierung und Simulation, die auch in der Lehre vertreten werden. 1997 hat das HLRS gemeinsam mit dem Pittsburgh Supercomputing Center zum ersten mal zwei Rechner zwischen Europa und USA zu einem Rechnerverbund gekoppelt. 1999 wurde es von der amerikanischen National Science Foundation (NSF) für diese und andere Arbeiten auf dem Gebiet des verteilten Höchstleistungsrechnens ausgezeichnet. 2003 gewand das HLRS die HPC Challenge der Supercomputing'03.

Studiengänge

Dieser Artikel oder Abschnitt bedarf einer Überarbeitung. Näheres ist auf der Diskussionsseite angegeben. Hilf bitte mit, ihn zu verbessern, und entferne anschließend diese Markierung.


Universitätsbibliothek

[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: convert: unable to open image `/var/www/kefk/w/images/6/67/Universität_Stuttgart_(Vaihingen)_001.JPG': No such file or directory.
Zweigstelle Vaihingen

Die Universitätsbibliothek Stuttgart hat ihren Hauptsitz seit ihrer Gründung im Jahre 1829 in der Stadtmitte von Stuttgart. Raumknappheit führte zu einem Ausbau des Universitätsbereiches in Stuttgart-Vaihingen seit 1957. Aus diesem Grund ist die UB seit dieser Zeit zweigeteilt. Inzwischen ist der größte Teil der naturwissenschaftlichen und ingenieurwissenschaftlichen Institute der Bibliothek in der Zweigstelle der UB in Stuttgart-Vaihingen angesiedelt. Architektur und Geisteswissenschaften sowie die Wirtschafts- und Sozialwissenschaften blieben im Bereich Stadtmitte. Die Bibliothek fungiert als klassische Universitätsbibliothek für die Ingenieur- und Naturwissenschaften. Für Studierende der Geistes- und Sozialwissenschaften übernimmt diese Funktion ergänzend die Württembergische Landesbibliothek.

Sonstige Einrichtungen

Zur Universität gehört die Materialprüfungsanstalt Universität Stuttgart, die zum 1. Juli 2003 aus der Staatlichen Materialprüfungsanstalt Stuttgart und der Forschungs- und Materialprüfungsanstalt für das Bauwesen, Otto-Graf-Institut, hervorgegangen ist. Das Otto-Graf-Institut war bereits seit 2000 Teil der Universität. Es ging aus der 'Amtliche Forschungs- und Materialprüfungsanstalt für das Bauwesen' bzw. deren 1980 durch Eingliederung der Chemisch-Technischen Prüfämter Stuttgart und Karlsruhe entstandenen Nachfolgeamt Forschungs- und Materialprüfungsanstalt Baden-Württemberg (Otto-Graf-Institut) hervor.

Aktuelle Ereignisse

Zukunftsoffensive

Im Sommer 2003 gab es größere Proteste der Studierenden, da die Universitätsleitung ein Papier, die sog. „Zukunftsoffensive der Universität Stuttgart“ vorgelegt hat, in dem aus Spar- und Profilgründen die Abschaffung der geisteswissenschaftlichen Lehramtsstudiengänge und einiger damit zusammenhängender Professuren angestrebt wurde. Nachdem die Proteste ein erhebliches Medienecho in den lokalen Zeitungen erfuhren, wurden die Planungen widerrufen, im Februar 2005 wurde schließlich beschlossen, die Lehramtsstudiengänge bis zu einer erneuten Evaluation 2010 nicht anzutasten. Durchgesetzt wurde hingegen u. a. die Schließung der Institute für Geographie sowie Geologie.

Proteste gegen Studiengebühren

Am 28. April 2005 wurde in der Vollversammlung der Studierenden der Universität ein Vorlesungsboykott beschlossen, der vom 2. Mai bis zum 4. Mai stattfand. In dieser Zeit fanden alternative Veranstaltungen wie beispielsweise Podiumsdiskussioen, spontane Demonstrationen und Aktionen statt. Der Protest eines Teils der Studierenden richtet sich gegen die geplante Einführung von Studiengebühren. Am 4. Mai 2005 fand in der Stuttgarter Innenstadt eine Großdemonstration mit über 8000 Teilnehmern statt, an der sich auch die Gewerkschaften beteiligten. Die Stuttgarter waren zu dieser Zeit bundesweit führend mit ihren Protesten. Es wurde ein Campus-WG eingerichtet sowie am 23. Juni 2005 erneut ein Streiktag eingelegt mit einer Großdemo in Stuttgart. Der Protest wurde über die Semesterferien im WS 05/06 fortgeführt und gipfelt nun wegen der ersten Lesung des Studiengebührengesetzes am 30. November 2005 in einer erneuten landesweiten Großdemonstration in Stuttgart. Es wurde auch ein Weblog über den Protest eingerichtet. Am 30. November 2005 fand erneut eine landesweite Großdemonstration gegen die Einführung von allgemeinen Studiengebühren statt. 8000 Studierende und Schüler zogen in zwei Demonstrationszügen durch die Stadt. Für diesen Tag war die erste Lesung des neuen Landeshochschulgesetzes, in dem auch die Studiengebühren enthalten sind, geplant. Da an diesem Tag jedoch der Boden im Landtag frisch gewachst werden musste, wurde die Lesung auf den 1. Dezember 2005 verschoben (laut Pressestelle des Landtags). Am Tag, an dem das Studiengebührengesetz doch beschlossen wurde, dem 15. Dezember 2005, wurde noch einmal zu einer Großdemonstration aufgerufen, die diesmal mit nur ca 3000 Teilnehmern wesentlich schlechter besucht, dafür aber wesentlich kämpferischer war. Nach der offiziellen Demo gab es so noch Straßenblockaden und eine Mißachtung der Bannmeile am Landtag, daher kam es zu mehreren Festnahmen. Für Anfang des Jahres 2007 wird ein Gebührenboykott angestrebt.

Verkehrsanbindung

Der Vaihinger Campus wird durch die Stuttgarter S-Bahnlinien S1, S2 und S3, sowie die Buslinien 82, 84, 91 und 92 der SSB bedient. Der Campus Stadtmitte kann gut über die Stadtbahnlinien U9 und U14 bis zum U-Bahnhof Friedrichsbau/Börse erreicht werden.

Literatur

  • Festschrift zum 150jährigen Bestehen der Universität Stuttgart. Hg. v. Johannes H. Voigt. DVA, Stuttgart 1979, ISBN 3-421-01937-1
  • Otto Borst: Schule des Schwabenlands. Geschichte der Universität Stuttgart DVA, Stuttgart 1979, ISBN 3-421-01936-3
  • Johannes H. Voigt: Universität Stuttgart. Phasen ihrer Geschichte. Konrad Wittwer, Stuttgart 1981, ISBN 3-87919-324-X
  • Gerhard Zweckbronner: Ingenieurausbildung im Königreich Württemberg. Vorgeschichte, Einrichtung und Ausbau der Technischen Hochschule Stuttgart und ihrer Ingenieurwissenschaften bis 1900 – eine Verknüpfung von Institutions- und Disziplingeschichte. Schriften des Landesmuseums für Technik und Arbeit in Mannheim Nr. 2. Konrad Theiss, Stuttgart 1987, ISBN 3-8062-0549-3
  • Die Universität Stuttgart nach 1945. Geschichte, Entwicklungen, Persönlichkeiten. Hg. im Auftrag des Rektorats von Norbert Becker und Franz Quarthal zum 175-jährigen Jubiläum der Universität Stuttgart. Jan Thorbecke, Stuttgart 2004
  • Universität Stuttgart. Innovation ist Tradition. Hg. im Auftrag des Rektorats und der Vereinigung von Freunden der Universität Stuttgart v. Norbert Becker, Ulrich Engler, Ursula Zitzler zum 175-jährigen Bestehen der Universität Stuttgart. Jan Thorbecke, Stuttgart 2004, ISBN 3-7995-0139-8
  • Universität Stuttgart. Innovation is our Tradition. Jan Thorbecke, Stuttgart 2004, ISBN 3-7995-0149-5

Weblinks

<imagemap>-Fehler: Bild ist ungültig oder nicht vorhanden Commons: Universität Stuttgart – Bilder, Videos und/oder Audiodateien


Koordinaten: 48° 46′ 54″ N, 09° 10′ 31″ O

Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Universit%C3%A4t_Stuttgart, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
Persönliche Werkzeuge
Andere Sprachen