Das Kefk Network Wiki befindet sich im Testbetrieb.


Universität Potsdam

Aus Kefk.

Wechseln zu: Navigation, Suche
Universität Potsdam
Präsidentin: Prof. Dr.-Ing. habil. Dr. phil. Sabine Kunst
Gründungsjahr: 1991
Ort: Potsdam (Brandenburg)
Studierende 17.982 (WS 2006/07, inkl. Zweit-, Gasthörer, Studienkolleg)
Davon ausländische Studierende: 1.748
Absolventen: 1230 (ohne Promotionen; im Studienjahr 2005)
Promotionen 308 (im Studienjahr 2005)
Habilitationen 22 (im Studienjahr 2005)
Professoren: 262
Wissenschaftl. Mitarbeiter: 2076
Nichtwissenschaftl. Mitarbeiter: 802
Anschrift Am Neuen Palais 10

14469 Potsdam

Website: www.uni-potsdam.de

Die Universität Potsdam ist eine deutsche Universität, die sich über vier verschiedene Standorte in Potsdam erstreckt. Sie ist die größte der vier Potsdamer Hochschulen und zugleich die größte Hochschule des Landes Brandenburg.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die Universität Potsdam ist im Mai 1991 durch das Gesetz über die Hochschulen des Landes Brandenburg als Nachfolgerin der Brandenburgischen Landeshochschule Potsdam (vormals Pädagogischen Hochschule "Karl Liebknecht") und der Hochschule für Recht und Verwaltung Potsdam-Babelsberg (vormals Akademie für Staats- und Rechtswissenschaften der DDR) neu gegründet worden. Daher liegt auch heute noch ein Schwerpunkt auf der Lehrerausbildung. Gründungsrektor war der Chemiker und spätere Landesverfassungsrichter Prof. Dr. Rolf Mitzner.

Fakultäten

Die Universität Potsdam gliedert sich in die folgenden fünf Fakultäten.

Das Sprachenzentrum bietet viele Sprachen mit verschiedenen Fachrichtungen mit internationalen akkreditierten Hochschulzertifikat (UNIcert) für Studierende aller Fakultäten an

Studierende

[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: convert: unable to open image `/var/www/kefk/w/images/7/70/Universitaet_Potsdam_-_Babelsberg_-_Haus_1.jpg': No such file or directory.
Campus Babelsberg - Haus 1

Mit Beginn des Wintersemesters 2006/2007 studieren an der Universität Potsdam 17.982 junge Leute. Die meisten Studierenden sind in der Philosophischen Fakultät, 31 Prozent (5.335), und in der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät, 25 Prozent (4.411), eingeschrieben. Der Anteil der Frauen beträgt insgesamt 58 Prozent. Mehr als 1.700 Ausländer absolvieren an der Potsdamer Alma mater ein Studium. Knapp 3.000 Studienanfänger (erstes Fachsemester) haben sich in diesem Semester immatrikuliert. Die "Neuen", ausgewertet nach dem Ort der Hochschulzugangsberechtigung, kommen zu 46,5 Prozent aus den neuen, zu 14,8 Prozent aus den alten Bundesländern und zu 29,7 Prozent aus Berlin. 9 Prozent haben diese im Ausland erworben. An der Universität Potsdam gibt es einen flächendeckenden Numerus Clausus. [1]

Historische Gebäude

Bild:P1030607.jpg
Campus Neues Palais - Haus 8
Bild:P1010280.jpg
Campus Neues Palais - Häuser 9 und 11

Einige Teile der Universität sind in historischen Gebäuden, die teilweise sogar ins Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen wurden, untergebracht. So befindet sich im Park Sanssouci, am Neuen Palais, beispielsweise die Bereichsbibliothek und das Historische Institut in einem Teil der Communs, sowie unter anderem das Institut für Germanistik in den ehemaligen Marställen.

Auch die Geschichte der anderen Standorte, Babelsberg und Golm, ist von historischem Interesse. Die ältesten Gebäude der Golmer Institute wurden in den 1930er Jahren für die "Luftnachrichtenabteilung Oberbefehlshaber der Luftwaffe" gebaut. In den Kasernen wurden Soldaten für das SS Griechenlandcorps ausgebildet. Ab 1951 wurde dort an der neugegründeten Juristische Hochschule des Ministeriums für Staatssicherheit Kader für die Staatssicherheit ausgebildet.

Die heutige Juristische Fakultät und die Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät der Universität sind im ehemaligen Präsidial- und Verwaltungsgebäude des Deutschen Roten Kreuzes (1939/40) in Babelsberg/Griebnitzsee untergebracht. Weitere Hörsäle und Gebäude wurden in den 1950er Jahren unmittelbar hinter dem Schloss Babelsberg für die Akademie für Staats- und Rechtswissenschaften der DDR errichtet.

Zukünftige Ausbaupläne

Bild:Neubau Physikgebäude am Standort Golm.jpg
Neubau der Universität Potsdam am Standort Golm
[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: convert: unable to open image `/var/www/kefk/w/images/1/1b/Universität_Potsdam_-_Am_Neuen_Palais.jpg': No such file or directory.
Universität Potsdam, Standort Am Neuen Palais (Alte Marställe)
Im Zuge der Forderung der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten, der Universitätsstandort Babelsberg müsse aus dem Babelsberger Park weichen, ist die Universität Potsdam bemüht, andere Standorte zu erschließen. So wird, seit dem Jahr 2000, der Standort Golm durch mehrere Neubauten aufgewertet, damit sich dort der Kern der Naturwissenschaften (derzeit am Neuen Palais) ansiedeln kann. Nach dessen endgültigem Umzug (voraussichtlich 2009), könnten die Geisteswissenschaften aus Babelsberg abziehen und den freigewordenen Platz am Neuen Palais nutzen. Gefördert wird dieses Projekt der Standortverschiebung durch das Land Brandenburg und insbesondere Mittel der Europäischen Union.

Standorte

Bild:Universitaet Potsdam - Hoersaalgebaeude des HPI.jpg
Hörsaalgebäude des Hasso-Plattner-Instituts

Die Universität Potsdam hat Gebäude an mehreren Standorten:

  1. Am Neuen Palais: Philosophische Fakultät, Institute für Mathematik, Physik und Sport
  2. Golm: Humanwissenschaftliche, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
  3. Babelsberg am Griebnitzsee: Juristische, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät, Institut für Informatik, Hasso-Plattner-Institut
  4. Park Babelsberg
  5. Maulbeerallee: Ein weniger bekannter Komplex der Uni Potsdam. Dort werden u.a. Vorlesungen des Instituts Biologie gehalten.
  6. Gutenbergstraße: Seminare und Übungen zur erziehungswissenschaftlichen Ausbildung für Lehramtsstudiengänge.
  7. Lennéstraße: Hier wurden teile des Instituts für Biochemie und Biologie untergebracht. Der Komplex ist jedoch geschlossen worden und die Kapazitäten wurden weitestgehend in die Neubauten nach Golm verlegt.

Literatur

  • Görtemaker, Manfred (Hrsg.), Die Universität Potsdam: Geschichte - Bauten - Umgebung, Berlin, 2001

Weblinks

Referenzen

  1. (vgl. Medieninformation Nr. 205/05 vom 19. Oktober 2005, http://www.uni-potsdam.de/pressmitt/2005/pm205_05.htm )

Koordinaten: 52° 24' 4" N, 13° 0' 43" O

Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Universit%C3%A4t_Potsdam, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
Persönliche Werkzeuge
Andere Sprachen