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Universität Osnabrück
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| Universität Osnabrück | |
|---|---|
| Präsident: | Prof. Dr. Claus Rollinger |
| Gründungsdatum: | 1974 |
| Ort: | Osnabrück (Niedersachsen) |
| Studiengänge: | rund 60 |
| Fachbereiche: | 10 |
| immatrikulierte Studenten: | 10.238 (WS 2006/07) |
| Personal: | 1.400 (2005) (davon 209 Prof. und 434 wiss. Mitarbeiter) |
| Semesterbeitrag: | 168,27€ |
| Studienbeitrag: | 500,00€ pro Semester |
| Haushalt: | 76,8 Mio. € (2007) |
| Drittmittel: | 21,4 Mio. € (2005) |
| Anschrift der Universität: | Universität Osnabrück Neuer Graben/ Schloss 49065 Osnabrück |
| Offizielle Website: | http://www.uni-osnabrueck.de/ |
Die Universität Osnabrück ist eine öffentliche Universität in Osnabrück, Niedersachsen.
Sie besteht seit 1974 und ist in der heutigen Form aus einer Pädagogischen Hochschule, der Adolf-Reichwein-Hochschule, hervorgegangen, die seit 1953 ihren Sitz im Osnabrücker Schloss hatte. Eine Universität wurde zuerst 1632 als "Academia Carolina Osnabrugensis" (Gymnasium Carolinum (Osnabrück)) offiziell gegründet, schloss aber 1633 ihre Tore, als während des Dreißigjährigen Kriegs schwedische Truppen die Stadt besetzten. Heute zeichnet sich die Universität durch eine hohe Anzahl interdisziplinärer Studiengänge aus, die es in dieser Form nur in Osnabrück gibt, wie beispielsweise Angewandte Systemwissenschaft und Cognitive Science. An der Universität sind 10.238 Studenten eingeschrieben (Stand: Wintersemester 2006/07).
Inhaltsverzeichnis |
Fachbereiche
- Fachbereich Sozialwissenschaften
- Fachbereich Kultur- und Geowissenschaften
- Fachbereich Erziehungs- und Kulturwissenschaften
- Fachbereich Physik
- Fachbereich Biologie/Chemie
- Fachbereich Mathematik/Informatik
- Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaft
- Fachbereich Humanwissenschaften
- Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
- Fachbereich Rechtswissenschaften
Geschichte der Universität
Die 1974 errichtete Universität Osnabrück berief sich bei ihrer Gründung auf die 1629 bzw. 1632 vom Wittelsbacher Franz Wilhelm von Wartenberg in Osnabrück gründete Jesuitenuniversität, auch „Academia Carolina Osnabrugensis“ genannt. Diese war aus dem Gymnasium Carolinum entstanden. Von der Jesuitenuniversität übernahm die Osnabrücker Neugründung zunächst das Universitätswappen, das dahingehend geändert wurde, dass bei den abgebildeten christlichen Figuren der Heiligenschein entfernt wurde.
1970: Einrichtungsbeschluss der Niedersächsischen Landesregierung
1973: Organisationsgesetz für die Universität Osnabrück
1974: Aufnahme des universitären Studienbetriebs im Sommersemester
Standorte
Die Universität Osnabrück verfügt nicht über einen zentralen Campus. Statt dessen sind sämtliche Gebäude vorrangig auf zwei Regionen in der Stadt (Zentrum und "Westerberg") verteilt. Das zentrale Gebäude und Verwaltungssitz ist das von dem protestantischen Fürstbischof Ernst August I. von Braunschweig-Lüneburg 1667 erbaute barocke Schloss Osnabrück am Rande der Altstadt. Geistes- und Wirtschaftswissenschaftliche Fachbereiche sowie das Juridicum befinden sich in unmittelbarer Nähe über den westlichen Teil der Innenstadt verteilt. Naturwissenschaftliche, mathematische und humanwissenschaftliche Fachbereiche sind etwa 20 Gehminuten entfernt auf dem "Westerberg" untergebracht. Dort befindet sich auch der botanische Garten sowie die Fachhochschule Osnabrück.
Partneruniversitäten
Die Universität Osnabrück pflegt, wie viele Universitäten Deutschlands, Kontakte zu anderen Hochschulen weltweit. Insgesamt hat die Universität und die verschiedenen Fachbereiche mehr als 90 Partneruniversitäten in Europa, Asien, Amerika, Ozeanien und Afrika. Neben gemeinsamen Forschungsprojekten steht vor allem der Austausch von Studierenden untereinander im Vordergrund.
Galerie
CastleOsnabrueck.jpg
Das Osnabrücker Schloss, Ansicht vom Schlossinnenhof |
Schloss Osnabrueck.jpg
Das Osnabrücker Schloss, Hauptgebäude der Universität vom Schlosspark aus |
Osnabrueck1.jpg
Das Hauptgebäude von der Westseite |
Siehe auch
Weblinks
Technische Universität Braunschweig | Technische Universität Clausthal | Georg-August-Universität Göttingen | Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover | Universität Hildesheim | Universität Lüneburg | Carl von Ossietzky Universität Oldenburg | Universität Osnabrück
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Universit%C3%A4t_Osnabr%C3%BCck, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
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