Das Kefk Network Wiki befindet sich im Testbetrieb.


Universität Kopenhagen

Aus Kefk.

Wechseln zu: Navigation, Suche
Siegel der Universität Kopenhagen
Basisdaten
Rektor: Ralf Hemmingsen
Gründungsjahr: 1479
Ort: Kopenhagen
Fakultäten: 8 (Stand: 2007)
immatrikulierte Studenten: ca. 37.000 (Stand: 2007)
Frauenquote: 57%
Mitarbeiter: 7.000+
davon wissenschaftliche
Mitarbeiter:
3.405 (Stand: 2005)
Anschrift des Rektorats: Nørregade 10
Postboks 2177
1017 København K
Dänemark
Website: http://www.ku.dk

Die Universität Kopenhagen (dänisch: Københavns Universitet, latein: Universitas Hafniensis) ist die älteste und - gemessen an der Anzahl der Studenten - größte Universität Dänemarks mit Sitz in Kopenhagen. Die Universität Kopenhagen wurde im Jahr 1479 gegründet und ist damit nach der Universität Uppsala die zweitälteste Hochschule in Skandinavien und neben der Universität Århus die angesehenste des Landes. Die Gebäude der Universität liegen heute im ganzen Großraum Kopenhagen verteilt, während das Haupt- und Verwaltungsgebäude weiterhin in der Innenstadt liegt.

Die Universität Kopenhagen gehört dem Hochschulverbund International Alliance of Research Universities an.

Inhaltsverzeichnis

Fakultäten

Nach zahlreichen Änderungen in der mehr als 500-jährigen Geschichte ist die Universität Kopenhagen heute in acht Fakultäten eingeteilt:

Geschichte der Universität

Bild:KU inner city 1.jpg
Gebäude der Universität Kopenhagen im Stadtzentrum
Bild:Matematisk Institut.jpg
Institut für Mathematik

Die Universität Kopenhagen wurde 1479 auf königliches Dekret unter dem Namen Universitas Hafniensis (von Hafnia, dem alten, latinisierten Namen Kopenhagens) gegründet. Neben der römisch-katholischen Theologie wurde zunächst noch Jura, Medizin und Philosophie gelehrt. 1537 erreichte die lutheranische Reformation die Universität, die in ein evangelisches Seminar umgewandelt wurde. Dieses Datum gilt heute als alternatives Gründungsdatum und ist auch auf dem offiziellen Siegel der Universität vermerkt. Angefangen mit der theologischen Fakultät 1675 führten bis 1788 alle Fakultäten Examensprüfungen ein, die fortan für den Erwerb eines Abschlusses Voraussetzung waren.

Nachdem Admiral Nelson während der napoleonischen Kriege 1801 Kopenhagen bombardiert und beinahe alle Hochschulgebäude zerstört hatte, wurden bis 1836 mehrere neue Gebäude eingeweiht, darunter auch das heutige Hauptgebäude, sowie mehrere neue Studiengänge eingeführt, insbesondere aus dem technischen Bereich. Bis 1850 wurden auch die Fakultäten grundlegend reformiert, beispielsweise wurden Mathematik und Naturwissenschaften von der Philosophischen Fakultät abgespalten. Im Jahr 1877 nahm die KU die erste weibliche Studentin auf.

Zwischen 1960 und 1980 stieg die Anzahl der Studierenden sprunghaft von 6000 auf über 25000 an, was Erweiterungen in der Ausstattung erforderlich machte. Daraufhin wurde auf der vorgelagerten Insel Amager ein neuer Campus eröffnet. Zudem wurden von 1970 bis 1973 wichtige Schritte zur Demokratisierung und studentischen Mitbestimmung eingeleitet, sowie von 1990 bis 1993 für nahezu alle Studiengänge der Bachelor-Abschluss eingeführt.

Bekannte Dozenten und Studenten

Weblinks

<imagemap>-Fehler: Bild ist ungültig oder nicht vorhanden Commons: Universität Kopenhagen – Bilder, Videos und/oder Audiodateien
Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Universit%C3%A4t_Kopenhagen, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.

Koordinaten: 55° 39′ 45" n. Br., 12° 35′ 17" ö. L.

Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Universit%C3%A4t_Kopenhagen, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
Persönliche Werkzeuge