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United Nations Transitional Administration in East Timor

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Bild:Flag of the United Nations.svgUNTAET
Einsatzgebiet: Osttimor
Englische Bezeichnung: United Nations Transitional Administration in East Timor
Französische Bezeichnung: Übergangsverwaltung der Vereinten Nationen in Osttimor
basierend auf UN-Resolution: 1272 und 1392
Beginn: 25. Oktober 1999
Ende: 20. Mai 2002
Todesfälle: 17
Kosten: US-$ 476,8 Mio.
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Die United Nations Transitional Administration in East Timor (UNTAET) (deutsch Übergangsverwaltung der Vereinten Nationen in Osttimor) war von 25. Oktober 1999 bis 20. Mai 2002 eine Friedensmission der UN im Gebiet von Osttimor. Ihr Zweck war die Bereitstellung einer Interimsregierung und der Schutz der timoresischen Bevölkerung, die nach ihrer Volksabstimmung für eine Unabhängigkeit am 30. August 1999 der Gewalt durch proindonesischen Milizen und Teilen des indonesischen Militärs ausgesetzt war. Grundlage für die Mission bildeten die UN-Resolutionen 1272 und 1392.

Die Initiative für die UNTAET ging von Australien aus, welches auch den Großteil der Truppen stellte. Weitere an der Friedenssicherung und Wiederaufbau beteiligte Nationen waren: Argentinien, Malaysia, Thailand, Großbritannien, Schweden, Irland, Dänemark, and Neuseeland. Aufgrund des internationalen Drucks zog die indonesische Regierung ihre Truppen aus dem Gebiet ab. Insgesamt wurden durch die UN 7687 Soldaten stationiert. Die Kosten hierfür betrugen 476,8 Millionen US-Dollar. 17 UNTAET-Angehörige starben bei dem Einsatz.

Mit der formellen Unabhängigkeitserklärung von Osttimor wurde die UNTAET-Mission unter der Leitung von Sérgio Vieira de Mello beendet. Die meisten staatsbürgerlichen Aufgaben wurden der neu gewählten Regierung unter dem Präsidenten Xanana Gusmão übertragen, während die Aufsicht über Militär und Polizei der Nachfolgemission UNMISET untersteht.

UNTAET Crime Scene Detachment

Die UNTAET Crime Scene Detachment war eine Sonderermittlungseinheit, die im November 1999 in Osttimor unter der UNTAET gegründet wurde. Sie bestand aus internationaler Polizei, australischer und neuseeländischer Militärpolizei. Die Einheit wurde mit der Exhumierung mehrerer hunderter osttimoresischer Opfer beauftragt, die während des UN-Mandats umgebracht worden waren. Während die internationalen Polizeikräfte hauptsächlich in Liquiçá und Umgebung arbeiteten, waren die Militärpolizisten in ganz Osttimor tätig. Nach dem Eintreffen neuer internationaler Polizeikräfte wurde die Einheit Ende 2000 aufgelöst und ging in der Human Rights investigative unit in Dili auf.

Siehe auch

Geschichte Osttimors, Liste der UN-Resolutionen

Weblinks

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