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Ungebautes Wien

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Ungebautes Wien war der Titel einer vom 10.Dezember 1999 bis zum 20. Februar 2000 im Historischen Museum der Stadt Wien (heute Wien Museum) durchgeführten Ausstellung über konkrete, oft schon recht weit gediehene und heiß diskutierte, letztlich aber nicht realisierte Bauprojekte in Wien. Beispielhaft für solche Projekte seien hier genannt:

1) Infrastrukturprojekte

  • Donaukanal- und Wientalautobahn (ab Mitte der 1950er- bis Anfang der 1970er Jahre)
  • Größere Projekte innerstädtischer Straßentunnel (verfochten besonders in den 1980er-Jahren von Vizebürgermeister Hans Mayr, speziell ein Gürteltunnel, 1987 von der Gürtelkommission vorgeschlagen)

2) Größere Einzelgebäude:

  • Otto Wagners diverse Projekte eines Stadtmuseums am Karlsplatz und auf der Schmelz (ab 1902)
  • Bürogebäude neben Schloss Trautson (heute Parkanlage), im Jahr 1956
  • Dreißigstöckiges Hochhaus am Laurenzerberg (1959)
  • Zweites Opernhaus in der Roßauer Kaserne (Anreger Vizebürgermeister Hans Mayr)
  • Siegerprojekt der für 1995 geplanten Weltausstellung Wien Budapest (Architekten Sepp Frank und Rudolf Zabrana) (zu Fall gekommen durch Volksbefragung im Mai 1991).

Literatur

  • Das Ungebaute Wien, Projekte für die Metropole 1800 - 2000 Katalog Historisches Museum der Stadt Wien, Wien 1999
  • Ermst Kurz, Die städtebauliche Entwicklung der Stadt Wien in Bsziehung zum Verkehr (Beiträge zur Stadtforschung, Stadtentwicklung und Stadtgestaltung Heft 6, Magistrat der Stadt Wien, Geschäftsgrupp Stadtplanung), Wien 1981
  • Robert Schediwy: Städtebilder - Reflexionen zum Wandel in Architektur und Urbanistik, Wien 2005 (speziell S 310ff)
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