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Uhrwerklampe
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Uhrwerkslampen sind Öllampen, welche mit Hilfe einer uhrwerksbetriebenen Pumpe Öl aus dem tiefer gelegenen Tank nach oben zum Docht pumpen.
Vor Entdeckung des Petroleums wurden Tier- oder Pflanzenöle zu Beleuchtungszwecken benutzt. Da diese in einem Docht nur 1-3 Zentimeter hoch steigen, waren der Konstruktion der Lampen sehr enge Grenzen gesetzt.
Um 1800 herum entwickelte der Pariser Uhrmacher Bertrand Guilaume Carcel (1750-1812) eine kleine Pumpe mit Federaufzug, welche er in den Lampenfuß einer Öllampe einbaute. Diese Pumpe konnte das Öl direkt nach oben in den Brenner pumpen. Ziel der Konstruktion war es, die Lichtquelle (Brenner) möglichst hoch zu platzieren, den Öltank aber möglichst weit weg davon. Andere Lampen aus dieser Zeit hatten den Tank oftmals auf gleicher Höhe des Brenners, wodurch dieser aber immer einen Schatten warf. Die Carcel-Lampe benutzte den Argandschen Brenner.
Eine sehr große Verbreitung fanden die Carcel-Lampen leider nicht. Die Herstellung war durch das eingebaute Uhrwerk aufwändig und entsprechend teuer, zudem waren diese Lampen aufgrund des verwendeten Brennstoffes recht anfällig und mussten oft repariert werden.
Ebenfalls eine Lampe mit Pumpe, jedoch deutlich einfacher konstruiert ist die Moderateurlampe ab etwa 1827. Diese löste die komplizierten Carcel Lampen weitgehend ab.
Siehe auch
Weblinks
- Historisches Museum Olten - Öllampen
- Bilderserie: Die Geschichte der Beleuchtung (Erik Leger)
- http://scherning.udicom.de/Lampen/Petroleum_Lampen.htm Allerlei über Petroleumlampen (Torsten Scherning]
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