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Uhde GmbH
Aus Kefk.
| Uhde GmbH | |
|---|---|
| Unternehmensform | GmbH |
| Gründung | 1921 |
| Unternehmenssitz | Dortmund, Deutschland |
| Mitarbeiter | 1.442 (2006) |
| Umsatz | 1 Mrd. EUR (2005/2006) |
| Branche | Anlagenbau |
| Produkte | Chemie-, Raffinerie- und Industrieanlagen |
| Webadresse | www.uhde.biz |
Mit mehr als 2.000 gebauten Anlagen zählt Uhde zu den weltweit führenden Ingenieurunternehmen in der Planung und im Bau von Chemie-, Raffinerie- und anderen Industrieanlagen.
Tochter- und Beteiligungsgesellschaften befinden sich auf allen Kontinenten. Dieser Weltverbund mit mehr als 4.500 Mitarbeitern engagiert sich auf vielfältigen Arbeitsfeldern: Düngemittel, Elektrolysen, Gastechnik, Öl-, Kohle- und Rückstandsvergasung, Raffinerietechnik, organische Zwischenprodukte, Polymere und Synthesefasern sowie Kokereitechnik und Hochdrucktechnik. Uhde bietet seinen Kunden kosteneffiziente Hightech-Lösungen im Industrieanlagenbau und das gesamte Leistungsspektrum eines EPC-Kontraktors mit umfassendem Service für den gesamten Lebenszyklus ihrer Anlagen.
Geschichte
Das Anlagenbau-Unternehmen Uhde wurde 1921 von dem Ingenieur Friedrich Uhde in Dortmund-Bövinghausen gegründet. In den Jahren 1925 bis 1928 entwickelte Uhde ein eigenes Produktionsverfahren für die Herstellung von Ammoniak. Auf dieser Basis entstanden die Arbeitsgebiete 'Planung und Bau von Salpetersäure- und Stickstoff-Düngemittelanlagen' sowie Hochdrucktechnik.
1952 wurde Uhde Mitglied des Hoechst-Konzerns, dem traditionsreichen deutschen Chemie- und Pharmaunternehmen (Gründung 1863). Im Rahmen dieser Zugehörigkeit erweiterten sich die Geschäftsfelder Uhdes um neue Arbeitsgebiete wie z.B. Chlor-Alkali-Elektrolysen, Anlagen zur Produktion von organischen Chemikalien und Kunststoffen.
1996 verkaufte Hoechst sein Ingenieurunternehmen Uhde an den Krupp-Konzern. Uhde wurde der Sparte Anlagenbau des neuen Eigners zugeordnet, die damals aus den Unternehmen Krupp Fördertechnik, Krupp Polysius (Zementanlagenbau) sowie Krupp Koppers (Kokerei- und Chemieanlagenbau) bestand. Anfang 1997 folgte die Verschmelzung von Krupp Koppers mit Uhde.
Nach der Fusion von Krupp und Thyssen 1999 hat der neue Großkonzern ThyssenKrupp die Anlagenbau-Aktivitäten neu fokussiert, und Uhde wurde ein Unternehmen von ThyssenKrupp Technologies, dem Technologie-Segment von ThyssenKrupp.
In den Jahren 2003 bis 2005 hat sich Uhde durch Akquisitionen und Beteiligungen weitere neue Geschäftsfelder erschlossen: Erdöl-Raffinerieanlagen (Edeleanu), Polyester-, Polyamid- und Polylactid-Anlagen (Inventa-Fischer).
Die Inventa-Fischer wird heute als eingenständige Firma im Firmenverbund geführt. Die Firma arbeitet an drei Standorten, in Berlin, Domat-Ems (Schweiz) und Shanghai.
Die ursprünglich von Friedrich Uhde begründeten Arbeitsgebiete Düngemittelanlagen und Hochdrucktechnik gehören heute immer noch zum Kerngeschäft der Uhde-Gruppe, die sich zu einem internationalen Anlagenbau-Unternehmen mit weltweitem Ansehen entwickelt hat.
Weblinks
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