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USS Indianapolis (CA-35)

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Bild:N86911-indianapolis.jpg
Die USS Indianapolis am 10. Juli 1945
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Die Indianapolis vor San Francisco am 1. Mai 1944

Der Schwere Kreuzer USS Indianapolis war ein Kriegsschiff der US-Marine, das im Pazifikkrieg gegen Japan eingesetzt wurde. Benannt war das Schiff nach der Stadt Indianapolis in den USA.

Inhaltsverzeichnis

Technische Daten

  • Konstruktionsverdrängung: 10.110 t
  • Einsatzverdrängung: 12.776 t
  • Länge über alles: 186,3 m
  • Breite: 20,2 m
  • Tiefgang: 7,4 m

Baudaten

  • Kiellegung: 31. Januar 1930
  • Stapellauf: 7. November 1931
  • Indienststellung: 15. November 1932
  • Bauwerft: New York Ship Building

Antrieb

  • 4 Kessel (Typ White-Forster)
  • 4 Dampfturbinen (Typ Parson) mit 107.000 PS
  • 4 Schrauben
  • Heizölvorrat: 2160 t
  • Geschwindigkeit: 32,75 kn

Bewaffnung

  • 9 x 20,3 cm L/55 Sk
  • 8 x 12,7 cm L/25 Flak
  • 16 x 28 mm Flak (in 4 Vierlings-Lafetten, bis 1944)
  • 24 x 40 mm Flak (in Vierlings- und Doppel-Lafetten, ab 1944)
  • 14 x 20 mm Flak (in Einzel-Lafetten)

Panzerung

  • Seiten: 76 mm
  • Gürtel: 102 mm
  • Deck: 51 mm
  • Türme: 38 - 76 mm
  • Barbetten: 38 - 51 mm

Geschichte

Die USS Indianapolis, die wenige Tage zuvor Teile für die Atombomben von der US-Westküste nach Tinian gebracht hatte, wurde am 30. Juli 1945 vom japanischen U-Boot I-58 torpediert. Das U-Boot schoss 6 Torpedos ab, von denen zwei das Schiff unter dem vorderen Turm bzw. unter dem Brückenaufbau trafen. Das Schiff legte sich schnell zur Steuerbordseite über und sank in 12 Minuten. Nur ein kleiner Teil der Seeleute von den insgesamt 1.196 Besatzungsmitgliedern konnten gerettet werden - allein durch die Explosion einer Munitionskammer starben schätzungsweise 300 Besatzungsmitglieder, die restlichen rund 900 Mann konnten das Schiff noch verlassen. Bis zu 100 von ihnen starben jedoch innerhalb weniger Stunden an ihren Verletzungen.

Aufgrund der hohen Geheimhaltungsstufe der Mission war nur wenigen Dienststellen der Auftrag bekannt, wodurch das Schiff nicht sofort vermisst wurde. Rettungsmaßnahmen erfolgten recht zögerlich und zunächst nur durch den Einsatz von Flugbooten, die nach dem Schiff suchten. Bis zum Eintreffen der von den Flugzeugen herbeigerufenen Überwassereinheiten waren die Schiffbrüchigen, nach Berichten von Überlebenden, ständigen Haiangriffen ausgesetzt. Nach mehreren Tagen konnten gerade noch 316 (andere Quellen nennen 317) Schiffbrüchige lebend gerettet werden.

Weblinks

Wikipedia
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