Das Kefk Network Wiki befindet sich im Testbetrieb.
Trottel
Aus Kefk.
Als Trottel bezeichnet man im Allgemeinen einen leicht dümmlichen, ungeschickten und gemütlich liebenswürdigen Menschen mit eingeschränkter Intelligenz. Für eine Person die für diese Eigenschaften, unter den Bürgern einer Gemeinde bekannt ist, existiert der Begriff Dorftrottel.
Die Bezeichnung kommt wohl vom trotteln - langsamen, gemächlichen Pferdegang, verwandt mit trotten (laufen, treten) und mit traben - daher auch Trottoir (Gehsteig) und Trottinett (Roller), Trotte (Traubenpresse oder auch Weinkeller). Das Wort gelangte im 19. Jahrhundert aus dem Oberdeutschen in die Schriftsprache und bezeichnete dort noch einen Menschen mit täppischem Gang.
Umgangssprachlich auch "Trottl", "Troddl" oder "Drottl", es gibt viele Versionen, je nach Dialekt. Steigerungsformen wie "Volltrottel" sind nicht unüblich. Männer und Frauen werden gleichberechtigt mit dem Schimpfwort Trottel bezeichnet, nicht jedoch in Österreich. Hier wird für Frauen in ähnlichem Zusammenhang das Wort Trampel, in Südösterreich „Treapn“ verwendet. Der heute pejorative Ausdruck Dorftrottel ist die übliche Bezeichnung für einen etwas sonderbaren, eventuell geistig behinderten Menschen, der früher in fast jedem Ort anzutreffen war. Menschen, die zittrige Bewegungen machen und deren Gedächtnis Lücken aufweist, werden als trottelig oder vertrottelt bezeichnet.
Vor das Wort "Trottel" können auch beliebige Präfixe gehängt werden, z. B. "Obertrottel" oder "Megatrottel".
Siehe auch
| Wiktionary: Trottel – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme und Übersetzungen |
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Trottel, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
