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Tripelkonzert (Beethoven)

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Ludwig van Beethoven schrieb sein Tripelkonzert C-Dur op. 56 um das Jahr 1804 für seinen damaligen Klavierschüler Erzherzog Rudolf von Österreich. Als Soloinstrumente verwendet es Klavier, Violine und Violoncello. Wohl aus Rücksicht auf die bescheidenen instrumentalen Fähigkeiten des Erzherzogs ist der Klavierpart verhältnismäßig einfach gehalten. Das Tripelkonzert weist Ähnlichkeiten zur Gattung des Klaviertrios und der „Sinfonia Concertante“ auf, wie sie beispielsweise von Johann Christian Bach, aber auch von Haydn und Mozart gepflegt wurde.

Seit seiner Uraufführung im Mai 1808 im Augarten zu Wien (der vermutlich Privataufführungen im Haus des Erzherzogs vorangingen) führt das Konzert ein Schattendasein in Beethovens Oeuvre.

Satzbezeichungen

  1. Allegro
  2. Largo
  3. Rondo alla Polacca

Der zweite und der dritte Satz gehen ineinander über. Die Spieldauer des Konzerts beträgt etwa 35 Minuten.

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