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Trichromat

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Trichromaten (griechisch tria chromos = drei Farben) sind Lebewesen, welche drei verschiedene Arten von Zapfen (Farbrezeptoren) in der Netzhaut haben.

Beim Menschen gibt es drei Sorten von Zapfen mit unterschiedlichen Absorptionsmaxima: rotempfindliche L-Zapfen (L steht für Long, lange Wellenlänge), grünempfindliche M-Zapfen (M für Medium, mittlere Wellenlänge) und blauempfindliche S-Zapfen (S für Short, kurze Wellenlänge). Aus den Messwerten der L-, M- und S-Zapfen erstellt das Gehirn ein Farbbild, wie wir es vom Alltag her kennen. Die Zapfen haben eine so geringe Empfindlichkeit, dass sie nur bei guten Lichtverhältnissen arbeiten. Bei Dämmerung oder Dunkelheit nimmt deren Funktionalität dagegen stark ab, so dass die empfindlicheren Stäbchen einspringen müssen. Da die Stäbchen jedoch nur helligkeitssensibel sind, nimmt das Farbsehen mit aufkommender Dunkelheit ab. Deshalb können Menschen nachts keine Farben mehr erkennen.

Unter den höheren Säugetieren sind nur der Mensch und Altweltaffen Trichromaten, da diese sekundär wieder einen dritten Zapfen durch eine Genduplikation des L-Zapfens erhalten haben. Auch bei Beutelsäugern finden sich mitunter drei verschiedene Typen von Zapfen, hierbei dürfte es sich aber um eine primär erhaltene Trichromasie handeln. Die anderen Säugetiere dagegen sind Dichromaten. Vögel, Fische, Reptilien und Amphibien sind hingegen in der Regel Tetrachromaten.

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