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Treibarbeit
Aus Kefk.
Als Treibarbeit bezeichnet man ein Verfahren der Metallbearbeitung, bei dem das Relief eines Schmuckblechs auf kaltem Weg von der Rückseite her herausgehämmert wird. Dabei werden mit Hilfe verschieden geformter Treibhämmer und Punzen Ornamente oder Darstellungen geschaffen. Es können Schalen, Becher, Kannen usw. getrieben werden.
Die am besten geeigneten Metalle sind Kupfer und bestimmte Kupferlegierungen, so genannte Knetlegierungen, Silber und (wegen des Preises selten) Gold. Diese Technik wurde früher vor allem bei der Herstellung von Gefäßen angewendet.
Bei diesem Vorgang wird das Kristallitgefüge des Metalls stark verändert, indem es durch Stauchungen verdichtet wird. Dabei wird das Metall zunehmend härter und spröder. Ein Ausglühen des Metalls und anschließendes Abschrecken in Wasser zwischen den einzelnen Phasen des Werkvorgangs stellt die ursprüngliche Elastizität wieder her; dadurch kann wiederholt getrieben werden.
Siehe auch
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