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Treia

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Bild:Disambig-dark.svg Dieser Artikel steht für die Gemeinde Treia in Schleswig-Holstein, für die italienische Gemeinde in der Provinz Macerata siehe Treia (Marken).
Wappen Deutschlandkarte
Bild:Treia Wappen.png
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Schleswig-Flensburg
Amt: Silberstedt
Koordinaten: Koordinaten: 54° 30′ N, 9° 19′ O54° 30′ N, 9° 19′ O
Höhe: 5 m ü. NN
Fläche: 21,73 km²
Einwohner: 1495 (29. Juni 2005)
Bevölkerungsdichte: 69 Einwohner je km²
Postleitzahl: 24896
Vorwahl: 04626
Kfz-Kennzeichen: SL
Gemeindeschlüssel: 01 0 59 092
Adresse der
Amtsverwaltung:
Hauptstr. 41
24887 Silberstedt
Webpräsenz:
Bürgermeister: Carsten Görrissen
Lage der Gemeinde Treia im Kreis Schleswig-Flensburg
Bild:Treia in SL.PNG

Die amtsangehörige Gemeinde Treia (dänisch: Treja) liegt in einem waldreichen Gebiet an der Treene im Kreis Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein.

Ipland, Goosholz, Grüft, Harenburg, Nedderwatt und Schwienholz sowie der Bremsburger Wald gehören zum Gemeindegebiet.

Geschichte

Treia ist eine Zusammensetzung aus den beiden dänischen Worten Trae (Holz) und Aa (Au, Fluß), heißt also wörtlich "Holzau". Daraus ergibt sich, dass Treia zunächst der Flussname gewesen ist, wie denn auch nachweislich in alten Urkunden der Ort als to der Treya. (1406 u. 1463), oder tor Treya (1509 u. 1528), lateinisch apnd Traem, bezeichnet wird. Später ist dann im Laufe der Zeit Traeaa als Treya oder Treia der Name des Ortes geworden, während für den Fluß sich der Name in Treene abwandelte. Treia wurde 1262 als Traeaa und als Sitz einer Bischoffsburg erstmals erwähnt.

Die Nicolaikirche trägt an ihrem Westende die Jahreszahl 1757. Diese Jahreszahl bezeichnet nicht die Erbauung sondern die Vergrößerung. Errichtet wurde sie vermutlich um.1400. Da sie eine Nikolaikirche ist, wurde sie dem heiligen Nikolaus, dem Schutzpatron der Schiffer geweiht. So ist anzunehmen, dass auch die Treianer Kirche zu einer Zeit entstanden ist, als die Treene noch schiffbar war. Die Schiffer sollten und wollten hier eine Andachtstätte haben, den Schutz ihres Schirmherrn aufzuflehen, oder ihm für seine Hilfe zu danken. Daraus erklärt sich auch die Lage der Kirche in unmittelbarer Nähe der Treene und der Stelle, wo sie den Weg kreuzt. Hier dürfte eine Lade und Lagerplatz gewesen sein wo deshalb auch die Schiffer Aufenthalt hatten. Eine kleine hölzerne Kapelle mag es nur gewesen sein, die man aus dem reichlichen Holz der Umgebung sich zusammengeschlagen hat. Nach Prof. Haupt, Bau-und Kunstdenkmäler, stammt das Kruzifix in der jetzigen Kirche an der Südwand bei der Kanzel aus der Zeit um 1300. Jedenfalls ist das ein Stück aus der ersten Kirche und damit ein Anhalt gegeben für die Zeit ihrer Entsteheung. In alten Urkunden ist jedoch von dem Erbauungsjahr 1400 die Rede. Dies ist das Jahr der Steinkirche und nicht der ursprünglichen Holzkapelle. 1912 hatte sie einen hölzernen Glockenturm.

Harenburg

Die ehemalige Burg Harenburg wurde 1415 von König Erich von Pommern als Turmhügelburg erbaut und schon im folgenden Jahr von den Friesen zerstört. Der Name ist heute als Name eines in der Nähe gelegenen Hofs erhalten.

Weblinks

Wikipedia
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