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Transimpedanzverstärker
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Als Transimpedanzverstärker werden Verstärkerschaltungen bezeichnet, die einen Eingangsstrom in eine (idealerweise) proportionale Ausgangsspannung umsetzen: Ua = G ⋅ I. Betrachtet man lediglich das Ua:I-Verhältnis, wirkt die Schaltung wie eine vom Strom I durchflossene Impedanz. Der Übertragungsfaktor G besitzt demzufolge die Einheit [G]=V/A=Ohm.
Ein populäres Beispiel eines Transimpedanzverstärkers ist der nebenstehend abgebildete I-U-Wandler. Er gehört zu den Operationsverstärker-Grundschaltungen. Der nichtinvertierende Eingang des Operationsverstärkers liegt auf Masse; am invertierenden Eingang liegt ein Stromsignal an. Der Operationsverstärker ist mit einem Ohmschen Widerstand gegengekoppelt, der den Verstärkungsfaktor bestimmt: Ua = R ⋅ I.
Der I-U-Wandler wird unter anderem in der Messtechnik eingesetzt, um präzise Messungen kleiner Ströme zu ermöglichen. Der Vorteil gegenüber einer Strommessung mittels Shunt (Elektrik) ist der idealerweise verschwindend geringe Spannungsabfall über den Eingängen des Operationsverstärkers.
