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Traglufthalle
Aus Kefk.
Eine Traglufthalle, auch Pneu genannt, ist eine über einer festen Bodenplatte (meist aus Beton) aufgeblasene elastische luftdichte Hülle. Die Halle wird über eine Druckschleuse betreten. Es muss ständig ein Gebläse arbeiten, damit der leichte Überdruck im Inneren der Traglufthalle erhalten bleibt.
Traglufthallen sind preiswerter und schneller gebaut als massive Hallen. Sie werden daher häufig als Provisorium für Lagerhallen, Messehallen oder Sporthallen genutzt.
Eine Abart der Traglufthalle ist das Tragluftdach. Hier bildet die elastische und mit Überdruck in Form gebrachte Hülle ein Dach für ein sonst konventionell ausgeführtes Gebäude. Da hierbei der unter Druck stehende Innenraum nicht betreten wird, ist das Tragluftdach auch ein Verwandter der Hüpfburg.
Traglufthallen werden auch als Radarkuppel (Radom) eingesetzt.
Eine der bekanntesten deutschen Traglufthallen befindet sich in Augsburg-Haunstetten. Sie wird als Eissporthalle genutzt.
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