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Tote Zone

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Bild:Ionospheric reflection german deadzone.png
Darstellung der toten Zone eines Senders.

Als Tote Zone wird im Sprachgebrauch des Kurzwellenfunks der Bereich bezeichnet, den die Bodenwelle nicht mehr, die an der Ionosphäre reflektierte Raumwelle noch nicht erreicht.

Die Größe der toten Zone wird bestimmt von der Reichweite der Bodenwelle und der Sprungdistanz der Raumwelle, die beide frequenzabhängig sind. Während die Reichweite der Bodenwelle in einer Größenordnung von 100 km liegt, überspringt die Raumwelle mehrere 1000 km und dominiert somit die Ausdehnung der toten Zone.

Je höher die Frequenz des Signals ist, desto größer ist die tote Zone. Zum einen verringert sich die Reichweite der Bodenwelle, da die atmosphärische Dämpfung proportional zur verwendeten Frequenz ist. Zum anderen dringt eine höhere Frequenz tiefer in die Ionosphäre ein und kann von ihr nur reflektiert werden, wenn diese in einem flacheren Winkel auf sie trifft, was die Sprungdistanz vergrößert.

Die Tote Zone auf dem 10m-Band (~28 MHz) des Amateurfunkdiensts ist bei Ausbreitung über die F-Schicht der Ionosphäre stets größer als 2000 km.[1]

Einzelnachweise

  1. Peter Rachow: Kurzwellenausbreitung
Wikipedia
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