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Togliatti
Aus Kefk.
| Wappen | Karte |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Staat: | Russland |
| Föderationskreis: | Wolga |
| Föderationssubjekt: | Oblast Samara |
| Gemeindeart: | |
| Fläche: | ??? km² |
| Einwohner: | 704.792 (01.2005) |
| Bevölkerungsdichte: | |
| Höhe: | ??? Meter ü. NN |
| Postleitzahlen: | |
| Telefonvorwahl: | +7 (84 82) |
| Geografische Lage: | |
| Kfz-Kennzeichen: | 63
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| Stadtgliederung: | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | |
| Offizielle Website: | |
| E-Mail-Adresse: | |
| Politik | |
| Oberbürgermeister: | |
| Liste der Städte in Russland | |
Togliatti (in Deutschland auch Toljatti geschrieben, russisch Тольятти) liegt ca. 1.000 Kilometer südöstlich von Moskau am Ufer der Wolga in der Nähe des Nationalparks Samarskaja Luka gegenüber den Schiguli-Bergen, der einzigen Gebirgskette an der Wolga. Dieser Teil der Wolgaregion wird wegen seiner landschaftlichen Schönheit auch die "Perle Russlands" genannt. Die Stadt ist in drei getrennte Teile gegliedert: Die Altstadt, die Neustadt und der Stadtteil Komsomolsk. Zwischen diesen Stadtteilen liegt die sogenannte grüne Zone (ein Waldgebiet), die unter Landschaftsschutz steht. Togliatti ist bekannt durch die Lada-Werke, die hier beheimatet sind.
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte
1737 wurde die Stadt durch ein Dekret der Zarin Anna als Niederlassung für christianisierte Kalmücken gegründet. Im Jahr 1955 versank nach Abschluss der Bauarbeiten für das Wolga-Wasserkraftwerk der größte Teil der historischen Altstadt in den Wolgafluten. Die Stadt wurde am linken Wolgaufer wieder aufgebaut und hat heute 703.923 Einwohner (2004).
Ursprünglich hieß die Stadt Stawropol an der Wolga (Ставрополь-на-Волге, Stawropol-na-Wolge; nicht zu verwechseln mit Stawropol, Hauptstadt der gleichnamigen Region in Südrussland), die Umbenennung in Togliatti erfolgte 1964 zu Ehren des italienischen Politikers Palmiro Togliatti. Dieser lebte während des Zweiten Weltkriegs in der Sowjetunion und war nach dem Krieg Führer der italienischen Kommunisten.
Die wirtschaftliche Rolle der Stadt ist mit dem Bau der AvtoVAZ-Werke 1966 enorm gewachsen. In den 1990er und 2000er Jahren erlebte die Stadt eine Welle der organisierten Kriminalität sowie zahlreiche Mafia-Kriege rund um die Kontrolle von AvtoVAZ und galt als eine der am meisten kriminalisierten Städte Russlands.
Wirtschaft
Togliatti ist ein großes Industriezentrum. Am bekanntesten ist das Lada-Autowerk, das größte Autowerk Russlands. Weitere wirtschaftliche Schwerpunkte sind der Maschinenbau, Chemie- und Lebensmittelindustrie. Die Region Samara/Togliatti gilt als eine der wirtschaftlich meist entwickelten Gebiete Russlands und hat eine der niedrigsten Arbeitslosenraten in der Russischen Föderation. Auf Höhe des Stadtteils Komsomolsk liegt ein Staudamm, der die Region mit Strom versorgt.Bildung, Kultur und Sport
In der Stadt gibt es sechs Universitäten bzw. Hochschulen, mehrere Museen, eine Philharmonie, Theater der verschiedensten Richtungen und Kulturpaläste. Auch als Sportstadt hat sich Togliatti einen Namen gemacht.
Städtepartnerschaften
Die Stadt Togliatti unterhält mit folgender Stadt eine Städtepartnerschaft:
- Bild:Flag of Germany.svg Wolfsburg, Deutschland (seit 1991)
Söhne und Töchter der Stadt
- Wiktor Koslow, russischer Eishockeyspieler
- Alexei Iwanowitsch Kowaljow, russischer Eishockeyspieler
- Waleri Michailowitsch Nikolajewski, russischer Schriftsteller und Poet
Weblinks
- http://www.8482.ru
- http://www.tltnews.ru
- http://www.tlt.ru/
- http://www.tgl.ru/
- http://www.togliatti.de/
Koordinaten: 53°29′ N 49°31′ E
Kinel | Neftegorsk | Nowokuibyschewsk | Oktjabrsk | Otradny | Pochwistnewo | Schiguljowsk | Sysran | Togliatti | Tschapajewksk
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