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Titanocen
Aus Kefk.
| Strukturformel | |||
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| Bild:Titanocendichlorid.png | |||
| Allgemeines | |||
| Name | Titanocen | ||
| Andere Namen | Titanocendichlorid, Dichlorobis(cyclopentadienyl)titan(IV) | ||
| Summenformel | C10H10Cl2Ti | ||
| CAS-Nummer | 1271-19-8 | ||
| Kurzbeschreibung | intensiv roter Feststoff | ||
| Eigenschaften | |||
| Molmasse | 248,98 g·mol-1 | ||
| Aggregatzustand | fest | ||
| Dichte | 1,6 g·cm-3 | ||
| Schmelzpunkt | 260-280 °C | ||
| Siedepunkt | ? °C | ||
| Dampfdruck | ? Pa (? °C) | ||
| Löslichkeit | löst sich unter Zersetzung gut in Wasser | ||
| Sicherheitshinweise | |||
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| R- und S-Sätze |
R: 36/37/38 | ||
| MAK | ? | ||
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
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Titanocendichlorid (Dichlorobis(cyclopentadienyl)titan(IV)) ist ein Metallocen, das heißt eine metallorganische Verbindung mit aromatischen Ringsystemen. Sie hat den Namen einer Sandwichverbindung, weil sich zeigte, dass die beiden Cyclopentadienylringe auf gegenüberliegenden Seiten des Titanatoms liegen. Die Summenformel ist C10H10Cl2Ti.
Eigenschaften
Der Name ist analog zu Ferrocen. Titanocen kann als homogener Katalysator in einer Ziegler-Natta-ähnlichen Polymerisation verwendet werden. Gebräuchliche Monomere sind z.B. Styrol oder Propen.
Historische Informationen
Erste Synthese von Ernst Otto Fischer und Geoffrey Wilkinson. Diese erhielten 1973 den Nobelpreis für Chemie für ihre Arbeiten über metallorganische Verbindungen, die auch die Bindungsverhältnisse im sog. Metallocenen erklärten.
