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Tippverhalten
Aus Kefk.
Das Tippverhalten auf Tastaturen ist ein in der Biometrie angewandtes Merkmal. Es dient zur Identifizierung einer Person aufgrund des Rhythmus, in dem sie bestimmte Wörter auf einer Tastatur eingibt. Dazu werden die Zustände der Tasten mehrere tausend Mal pro Sekunde abgefragt, während die Person mehrmals das selbe Wort eingibt.
Die dazu entwickelten EDV-Lauschprogramme ("spyware") werden u.a. von Geheimdiensten und Polizei sowie auch in Firmen zur Überwachung eingesetzt. Nach Äußerungen des BKA-Praesidenten Jörg Zierke in einem Spiegel-Interview (9/2007) dürfte der Einsatz so genannter "Keystroke-Loggern" in Deutschland bevor stehen. Die Lauschprogramme protokollieren alle Tastatureingaben und Bewegungen der Maus und können digitale Bildschirmfotos machen. Diese Daten werden dann ohne Kenntnis des Nutzers online übermittelt. Keystroke-Logger brechen alle Verschlüsselungsverfahren, da Texte vor der Verschlüsselung im Klartext eingegeben werden. Ebenso spähen sie PINs und Passwörter aus.
Andere Quellen
Fabian Monrose and Aviel Rubin. Authentfiication via keystroke dynamics. Fourth ACM Conference on Computer and Communication Security, Seiten 48-56, 1997
Die technisch fortschrittlichste Anwendung in diesem Bereich ist z.Z. das Programm Psylock von ibi research, das sowohl für den Arbeitsplatzrechner, als auch für das Internet geeignet ist.
[[1]] Untersuchung von Moshchuk et. al. University of Washington zum Einsatz von Spyware
Weblinks
- http://www.psylock.de – Online Demoversion von Psylock
- http://www.netzwerkrecherche.de
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