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Tinsdal

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Das Tinsdal gehört heute größtenteils zu Hamburg-Rissen und restlichen Teils zu Wedel. Der Hamburger Teil grenzt im Westen an die Stadt Wedel (Schleswig-Holstein). Im Süden reicht es bis an die Elbe, die dort die Grenze zu Niedersachsen bildet.

Das Hamburger Tinsdal besteht überwiegend aus Wohngebieten mit Einzelhausbebauung. Richtung Wittenbergen erstreckt sich das Naturschutzgebiet Tinsdaler Heide. Der Wedeler Teil besteht aus Industrie- und Mischgebiet mit Einzel- und Reihenhaus bebauung .

Wirtschaft

In Tinsdal ist der Standort für den Rot-Weiß gestreiften Leuchtturm Oberfeuer Tinsdal, der zusammen mit dem 800 Metern entfernten Unterfeuer Wittenbergen seit 1900 in Betrieb ist. Das Steinkohlekraftwerk Wedel gehörte früher zur HEW und inzwischen zu Vattenfall. Es steht auf einem cirka 400 000 Quadratmeter großem Gelände direkt an der Elbe. Füher existierte zum Transport der Kohle eine Bahnverbindung an die S-Bahnstrecke zwischen Wedel und Blankenese, welche auch die 1906 eröffnete erste eigene Raffinerie der Mobil Oil AG, heute ExxonMobil, bediente. Das raffinerieeigene Forschungslabor war maßstäblich an der Entwicklung von vollsynthetischen Schmierstoffen beteiligt. Die Mobil Oil hat den Standpunkt inzwischen aufgegeben.

Wikipedia
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